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Baby eines Opfers verkauft: Paar in Mexiko soll für 20 Frauenmorde verantwortlich sein

Serienkiller  

Paar in Mexiko soll für 20 Frauenmorde verantwortlich sein

09.10.2018, 12:45 Uhr | dpa

Baby eines Opfers verkauft: Paar in Mexiko soll für 20 Frauenmorde verantwortlich sein. Teilnehmer eines Protestmarsches, darunter Angehörige, gedenken der Opfer eines mutmaßlichen Serienmörder-Paares in Ecatepec.

Teilnehmer eines Protestmarsches, darunter Angehörige, gedenken der Opfer eines mutmaßlichen Serienmörder-Paares in Ecatepec. Foto: El Universal/El Universal via ZUMA Wire. (Quelle: dpa)

Ecatepec (dpa) - In den Ermittlungen um ein mutmaßliches Serienmörder-Paar aus Mexiko kommen immer schlimmere Details zutage: Nach Angaben der Staatsanwaltschaft könnten die Verdächtigen für insgesamt 20 Frauenmorde verantwortlich sein.

Bislang waren die Ermittler von zehn Taten ausgegangen. Staatsanwalt Alejandro Gómez Sánchez sagte, der festgenommene Mann habe Beteiligung an 20 Morden zugegeben. Der Mann und seine Partnerin waren vergangene Woche in der Stadt Ecatepec nahe Mexiko-Stadt gefasst worden, als sie gerade menschliche Überreste in einem Kinderwagen transportierten.

Die Staatsanwaltschaft ermittle derzeit in zehn Fällen, zu denen es konkrete Informationen gebe, sagte Gómez dem Radiosender Fórmula. Die Leichen verscharrte das Paar zum Teil auf einer Brachfläche in der Nähe seines Hauses. Außerdem verkauften die Verdächtigten das Baby eines des Mordopfers. Die Ermittler fanden das Mädchen und brachten es zu seinen Angehörigen zurück. Auch die Personen, die das Kind gekauft hatten, wurden festgenommen.

Der Bundesstaat México rund um Mexiko-Stadt gilt als eine der gewalttätigsten Regionen des Landes. Seit Anfang des Jahres registrierten die Behörden dort über 1400 Tötungsdelikte und 64 Frauenmorde.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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