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Rebecca bleibt verschwunden - Bootseinsatz auf See beendet

Von dpa
Aktualisiert am 18.03.2019Lesedauer: 2 Min.
Auf einem Boot suchen Polizeibeamte mit einem Sp├╝rhund auf dem Storkower Kanal nahe dem Wolziger See im Landkreis Dahme-Spreewald nach der vermissten Rebecca.
Auf einem Boot suchen Polizeibeamte mit einem Sp├╝rhund auf dem Storkower Kanal nahe dem Wolziger See im Landkreis Dahme-Spreewald nach der vermissten Rebecca. (Quelle: Patrick Pleul./dpa)
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Berlin (dpa) - Mit Leichensp├╝rhunden hat die Berliner Polizei auf einem See in Brandenburg die Suche nach der vermissten Rebecca fortgesetzt. Fahnder der Mordkommission und Hundef├╝hrer mit zwei Tieren waren mit einem Boot auf dem Wolziger See s├╝d├Âstlich von Berlin unterwegs, sagte eine Polizeisprecherin.

Die Unterst├╝tzung f├╝r die Berliner Kriminalpolizei kam offensichtlich aus Nordrhein-Westfalen, wie Aufschriften auf dem Boot zeigten. Es gibt speziell trainierte Hunde, die Leichen in Gew├Ąssern aufsp├╝ren k├Ânnen. Die 15-j├Ąhrige Rebecca ist vor einem Monat in Berlin verschwunden.

Auf Fotos vom Montag war ein kleines Boot mit Polizisten und einem Hund auf einem Kanal zum See und auf dem See selbst zu sehen. Taucher wurden laut Polizei nicht eingesetzt. Am Nachmittag wurde der Einsatz ohne Ergebnis beendet. Wie es weitergehe, stehe noch nicht fest, sagte eine Sprecherin. Rebecca verschwand am 18. Februar. Die Mordkommission geht von einem T├Âtungsdelikt aus. Der Schwager der Jugendlichen sitzt als Hauptverd├Ąchtiger in Untersuchungshaft.

In den vergangenen Wochen hatte die Polizei bereits in zwei Waldst├╝cken in der N├Ąhe des Wolziger Sees mit Hunden und moderner Technik gesucht. Hinweise von Zeugen, die m├Âglicherweise das Auto des Schwagers gesehen haben wollen, sollen dorthin gef├╝hrt haben.

Wenige Kilometer n├Ârdlich verl├Ąuft die Autobahn 12 Berlin-Frankfurt (Oder). Dort war das Auto des Schwagers von Rebecca am Morgen ihres Verschwindens sowie am Folgeabend erfasst worden. Am vergangenen Wochenende setzte die Polizei spezielle Suchhunde, sogenannte Mantrailer, entlang der Autobahn und an den Ausfahrten ein.

Eine langj├Ąhrige Ausbilderin und Trainerin f├╝r diese Hunde h├Ąlt das Vorgehen allerdings nicht f├╝r erfolgversprechend. "Die Suche entlang der Autobahn sehe ich sehr, sehr kritisch", sagte Karina Kalks. Sie und ihre Kollegen w├╝rden Hunde testen. "Jemanden zu Fu├č wegzuschicken oder mit dem Fahrrad, funktioniert sehr zuverl├Ąssig, allerdings nicht hundertprozentig. Einer Person zu sagen, fahr mit dem Auto weg und wir finden dich, hat bei uns noch nie funktioniert, wirklich noch nie. Und ich behaupte mal: Meine Hunde sind nicht die d├╝mmsten." Die Suche nach einer Leiche in einem See sei hingegen mit trainierten Hunden gut m├Âglich. Tiere k├Ânnten Geruchspartikel in aufsteigenden Verwesungsgasen riechen. "Das funktioniert sehr, sehr zuverl├Ąssig."

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