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Betrugsskandal: US-Elite-Uni widerruft Zulassung von Studentin

Betrugsskandal  

US-Elite-Uni widerruft Zulassung von Studentin

27.03.2019, 10:43 Uhr | dpa

Betrugsskandal: US-Elite-Uni widerruft Zulassung von Studentin. Die Elite-Universität Yale hat die Zulassung einer Studentin widerrufen.

Die Elite-Universität Yale hat die Zulassung einer Studentin widerrufen. Foto: Cj Gunther/EPA. (Quelle: dpa)

New Haven (dpa) - Im Zuge des Betrugsskandals an US-Hochschulen hat die Elite-Universität Yale die Zulassung einer Studentin widerrufen. Insgesamt zwei Bewerberinnen hätten unrechtmäßige Empfehlungen von einem Fußballtrainer erhalten, teilte die Universität mit.

Eine der beiden sei daraufhin aufgenommen worden. Die Zulassung dieser Studentin habe die Hochschule nun zurückgezogen. US-Medienberichten zufolge handelt es sich um den ersten Rauswurf einer Studentin seit Bekanntwerden des Betrugsskandals vor zwei Wochen.

Um ihre Kinder an Elite-Einrichtungen wie Yale, Stanford oder Georgetown unterzubringen, sollen Dutzende Prominente und andere wohlhabende Eltern Colleges und Universitäten in den USA bestochen haben. Nach US-weiten Ermittlungen der Bundespolizei FBI wurden 50 mutmaßliche Täter festgenommen, darunter auch die Schauspielerin Felicity Huffman (56), bekannt aus der TV-Serie "Desperate Housewives", und Lori Loughlin (54) aus der Sitcom "Full House". Trainer waren unter anderem in den Skandal involviert, weil viele US-Hochschulen junge, herausragende Sportler anwerben.

In dem aktuellen Fall soll der mutmaßliche Drahtzieher hinter den Betrügereien dabei geholfen haben, ein falsches Sportler-Profil für die Studentin zu erstellen, berichteten US-Medien unter Berufung auf Gerichtsdokumente. Dieses Profil habe er dem Fußballtrainer geschickt, der die Studentin 2017 empfahl, obwohl er gewusst habe, dass sie keine Leistungssportlerin gewesen sei. Deren Eltern zahlten demnach 1,2 Millionen Dollar (1,1 Millionen Euro) an den Drahtzieher. Nach ihrer Zulassung habe der Coach 400 000 Dollar (356 000 Euro) davon erhalten. Im April 2018 war der Fußballtrainer aufgeflogen. Er kooperiert seitdem mit den Behörden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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