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Weiteres schweres Erdbeben erschüttert die Philippinen

Auf der Insel Samar  

Weiteres schweres Erdbeben erschüttert die Philippinen

23.04.2019, 14:38 Uhr | AFP

Erdbeben auf den Philippinen  (Quelle: Reuters)
Mindestens elf Tote nach Erdbeben auf den Philippinen

Auf der philippinischen Hauptinsel Luzon sind bei einem Erdbeben mindestens elf Menschen getötet worden. Dutzende weitere wurden verletzt und 24 Menschen werden laut offiziellen Angaben noch vermisst. (Quelle: Reuters)

Philippinen: Auf der Hauptinsel Luzon sind bei einem Erdbeben mehrere Menschen getötet worden. (Quelle: Reuters)


Nach dem starken Erdbeben vom Ostermontag mit mindestens 16 Todesopfern hat es auf den Philippinen ein Weiteres gegeben. Behörden warnen vor Nachbeben.

Nur einen Tag nach dem schweren Erdbeben auf den Philippinen mit mindestens 16 Todesopfern hat weiter südlich die Erde erneut heftig gebebt. Das Beben der Stärke 6,4 ereignete sich auf der zentralen Insel Samar, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. Nördlich von Manila suchten derweil Einsatzkräfte weiter nach rund 24 Menschen, die bei dem Erdbeben vom Ostermontag verschüttet worden waren.

Das Beben auf Samar ereignete sich laut USGS in einer Tiefe von 70 Kilometern. Verängstigte Menschen rannten wegen der Erschütterungen auf die Straße. "Keiner hat geweint, aber natürlich gerieten einige in Panik, weil es sehr stark war", sagte Rey Estrobo, der in einem Hotel in der Stadt Borongan nahe des Epizentrums arbeitet.

Auf Bildern in Online-Netzwerken waren Risse in Straßen, eingestürzte Kirchenmauern und zersplitterte Glasscheiben zu sehen. Trotz der Stärke des Bebens fielen die Schäden aber offenbar eher gering aus. Das genaue Ausmaß prüften die philippinischen Behörden noch. Sie warnten die Einwohner vor Nachbeben.

16 Tote durch das erste Beben

Am Montag hatte sich auf der Hauptinsel Luzon in der Stadt Castillejos, rund 100 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Manila, ein Erdbeben ereignet. Zunächst wurde seine Stärke mit 6,3 angegeben, später wurde die Angabe aber auf 6,1 korrigiert.

Nach neuesten Angaben der Katastrophenschutzbehörde kamen dabei mindestens 16 Menschen ums Leben, die meisten von ihnen in der Provinz Pampanga. "Die Schäden sind deutlicher, wenn die Häuser und Gebäude auf weichem Boden errichtet wurden", erläuterte die Seismologin Myla Advincula mit Blick auf die weichen Böden in Pampanga. "Das verstärkt die Wirkung der Erschütterungen."

Mehr als hundert weitere Menschen wurden durch das Beben vom Ostermontag verletzt, darunter einige in Manila. Dort hatten Hochhäuser gewackelt, bei einigen entstanden Risse. Rund eine Autostunde von Manila entfernt saßen Tausende Reisende auf dem Clark Airport fest, der wegen schwerer Erdbebenschäden am Terminal und einiger Risse am Tower geschlossen werden musste. Auch einige Kirchen wurden beschädigt, als dort gerade zahlreiche Menschen Ostern feierten.

Unter Haustrümmern war ein Verschütteter zu hören

In Porac gruben Einsatzkräfte weiter nach Verschütteten unter den Trümmern eines vierstöckigen Gebäudes. Dort wurden nach Angaben des Roten Kreuzes 24 Menschen vermisst. "Jede Minute, jede Sekunde ist entscheidend bei diesem Rettungseinsatz", sagte Chris Palcis, der sich mit einem Spürhund an dem Einsatz beteiligte.

Die Gouverneurin von Pampanga, Lilia Pineda, sagte, unter den Haustrümmern sei mindestens ein Verschütteter zu hören. Die Grabungsarbeiten, bei denen auch Presslufthammer und Kräne zum Einsatz kamen, gestalteten sich aber schwierig, da ein gefährliches Verrutschen von Trümmerteilen vermieden werden müsse.

Weitere Todesopfer durch das Beben waren zu befürchten, weil Einsatzkräfte noch isolierte Ortschaften nach möglichen Opfern durchsuchten. Durch das Beben war in einigen Orten der zumeist ländlichen Provinz die Stromversorgung und die Telekommunikation zusammengebrochen. Mehr als 400 Nachbeben wurden registriert, wie philippinische Seismologen mitteilten.
 

 
Die Philippinen liegen auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, einer Region mit starker seismischer Aktivität. Dort kommt es gehäuft zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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