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BusunglĂŒck auf der A9: War es Sekundenschlaf?

Von dpa
Aktualisiert am 20.05.2019Lesedauer: 2 Min.
EinsatzkrĂ€fte der Feuerwehr stehen an der Unfallstelle neben dem verunglĂŒckten Bus.
EinsatzkrĂ€fte der Feuerwehr stehen an der Unfallstelle neben dem verunglĂŒckten Bus. Der Bus ĂŒberschlug sich zwischen den Anschlussstellen Leipzig-West und Bad DĂŒrrenberg. Anschließend blieb das Fahrzeug auf der Seite liegen. (Quelle: Jan Woitas./dpa)
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Leipzig (dpa) - Die Ursache fĂŒr den schweren Unfall mit einem Flixbus auf der Autobahn 9 ist weiterhin unklar. Dabei war am Sonntag eine Frau ums Leben gekommen, neun FahrgĂ€ste wurden schwer verletzt.

Die Autobahnpolizei hatte am Sonntagabend erklĂ€rt, die Polizei gehe nach ersten Ermittlungen davon aus, dass ein sogenannter Sekundenschlaf des Fahrers zu dem Unfall des Fernbusses gefĂŒhrt habe. Eine Polizeisprecherin in Halle konnte die Aussage am Montagmorgen nicht bestĂ€tigen: FĂŒr einen solchen Verdacht sei es noch zu frĂŒh.

Der Bus war im Auftrag von Flixbus von Berlin nach MĂŒnchen unterwegs gewesen, wie das Unternehmen bestĂ€tigte. Das Fahrzeug sei im April inspiziert worden, Beanstandungen habe es keine gegeben, sagte ein Flixbussprecher. "FĂŒr uns hat die Sicherheit der FahrgĂ€ste und Fahrer oberste PrioritĂ€t." Ob der Unfallbus einen Aufmerksamkeitsassistenten hat, konnte der Unternehmenssprecher nicht sagen. Solche Systeme sollen Sekundenschlaf erkennen und den Fahrer frĂŒhzeitig warnen.

Die Einhaltung der vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten wird nach Angaben des Sprechers regelmĂ€ĂŸig kontrolliert, auch mithilfe von Satellitendaten. Nach spĂ€testens viereinhalb Stunden ist ein Busfahrer gesetzlich verpflichtet, 45 Minuten Pause zu machen. Die Ruhezeit kann auch aufgeteilt werden. Zweimal wöchentlich darf ein Busfahrer zehn Stunden hinter dem Steuer sitzen, an den anderen Tagen höchstens neun Stunden. Bei Nachtfahrten sind laut Flixbus grundsĂ€tzlich zwei Fahrer an Bord.

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"Ein Busunternehmen muss darauf achten, dass sich die Fahrer an die Vorschriften halten", sagte Andreas Hölzel, Sprecher des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC). GrundsĂ€tzlich sei die Fahrt mit Bahn und Bus deutlich sicherer als die mit dem Auto. Allerdings: Wenn etwas passiere, sei die Zahl der Betroffenen bei BusunfĂ€llen hĂ€ufig groß.

FĂŒr Sekundenschlaf gebe es Warnzeichen wie Zusammenzucken oder das Abkommen von der Spur. "Dann heißt es, eine Pause einzulegen", sagte Hölzel. FĂŒr die Sicherheit sei es auch ausgesprochen wichtig, die Anschnallpflicht zu befolgen. Dann werde man im Falle eines Überschlags nicht aus den Sitzen geschleudert.

Die Fahrer, die fĂŒr Flixbus unterwegs sind, seien angewiesen, vor Beginn einer Fahrt auf die gesetzliche Anschnallpflicht in mehreren Sprachen hinzuweisen, sagte der Sprecher des Unternehmens. Allerdings könnten sie nicht sicherstellen, dass alle Passagiere sich auch tatsĂ€chlich anschnallten. Wie viele der FahrgĂ€ste den Gurt angelegt hatten, konnte die Polizeisprecherin nach dem Unfall auf der A9 zunĂ€chst nicht sagen.

Der Bus war bei Bad DĂŒrrenberg von der mittleren Fahrspur nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und an einer Böschung umgekippt. Eine Leitplanke bohrte sich durch die Windschutzscheibe. Eine Frau kam bei dem Unfall ums Leben. Angaben zu ihrer IdentitĂ€t machte die Polizei zunĂ€chst nicht.

Neun Menschen wurden schwer, 63 leicht verletzt, darunter auch ein sechsjÀhriges MÀdchen. 75 Menschen waren an Bord des Busses. Der 59 Jahre alte - einzige - Fahrer des Fernbusses konnte aufgrund seiner schweren Verletzungen zunÀchst nicht befragt werden, wie die Polizeisprecherin sagte.

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