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Ursache unklar - USA: Zahl der Todesfälle durch E-Zigaretten steigt auf zwölf

Ursache unklar  

USA: Zahl der Todesfälle durch E-Zigaretten steigt auf zwölf

27.09.2019, 10:52 Uhr | dpa

Ursache unklar - USA: Zahl der Todesfälle durch E-Zigaretten steigt auf zwölf. Die Ursache ist noch immer unklar, aber in den USA erleiden immer mehr Nutzer von E-Zigaretten schwerste Lungenschäden.

Die Ursache ist noch immer unklar, aber in den USA erleiden immer mehr Nutzer von E-Zigaretten schwerste Lungenschäden. Foto: Lisa Ducret. (Quelle: dpa)

New York (dpa) - Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Gebrauch von E-Zigaretten in den USA ist auf zwölf gestiegen. Zudem gebe es inzwischen 805 bestätigte und wahrscheinliche Verletzte in diesem Zusammenhang, teilt die US-Gesundheitsbehörde CDC mit.

Zuletzt hatte die CDC von rund 530 Verletzten und sechs Todesfällen gesprochen. Einer Studie im "New England Journal of Medicine" zufolge gab es bereits mehr als 900 Betroffene, rund 500 davon bestätigt.

Die Ursache für die Lungenschäden ist noch immer völlig unklar. In Deutschland und auch europaweit ist bislang kein ähnlicher Anstieg von Lungenschädigungen bekannt. Die Beschwerden scheinen sich weiterhin auf Benutzer in den USA zu beschränken.

In Deutschland sind die Zusammensetzungen der Wirkstoffe von E-Zigaretten strenger reguliert als in den USA. Die Union im Bundestag hatte jedoch erst am Mittwoch strengere Regeln für nikotinfreie E-Zigaretten angemahnt. Wer auf Nikotin verzichte, sei bisher ungeschützter, hatte Fraktionsvize Gitta Connemann (CDU) gesagt. "Das ist absurd." Für nikotinfreie E-Zigaretten und aromatisierte Flüssigkeiten (Liquids) gelten demnach bisher die weniger strengen Regeln des Lebensmittelrechts.

Nicht für sie anwendbar sei die tabakrechtliche Vorgabe, dass alle Inhaltsstoffe in absteigender Reihenfolge ihres Gewichtsanteils auf der Packung stehen müssen, hieß es. Dies gelte auch für eine per Verordnung festgelegte Liste mit verbotenen Zusatzstoffen. Diese Lücke werde im Markt zusehends ausgenutzt, indem Händler unregulierte Liquids zusammen mit Nikotin-Shots zum Selbermischen anböten. "Welcher Dampfer weiß schon, dass nur Nikotinprodukte wirklich reguliert sind?" Für Panik bestehe hierzulande aber kein Anlass.

Rauchen sei zwar um ein Vielfaches schädlicher als Dampfen. "Weniger schädlich bedeutet aber nicht harmlos", betonte die CDU-Politikerin. "Nikotin, Propylenglykol und Co. machen nicht gesund." Die Folgen seien nebulös, Langzeitstudien fehlten. "Gesundheitsbotschaften und E-Zigaretten gehören nicht zusammen", so Connemann.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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