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Vorwurf der Misshandlung: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Tierversuchslabor

Vorwurf der Misshandlung  

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Tierversuchslabor

18.10.2019, 12:26 Uhr | dpa

Vorwurf der Misshandlung: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Tierversuchslabor. Ein Foto der Organisation Soko Tierschutz soll einen misshandelten Hund in dem Labor bei Hamburg zeigen. (Quelle: dpa/SOKO Tierschutz/crueltyfree int/SOKO Tierschutz e.V.)

Ein Foto der Organisation Soko Tierschutz soll einen misshandelten Hund in dem Labor bei Hamburg zeigen. Foto: SOKO Tierschutz/crueltyfree int/SOKO Tierschutz e.V./dpa. (Quelle: SOKO Tierschutz/crueltyfree int/SOKO Tierschutz e.V./dpa)

Stade (dpa) - Nach Vorwürfen der Misshandlung von Versuchstieren in einem Labor bei Hamburg hat die zuständige Staatsanwaltschaft Stade Ermittlungen aufgenommen. Das bestätigte ein Sprecher.

Die Dauer der Ermittlungen sei schwer abzuschätzen. "Das ist ja ein Fall, der nicht alltäglich ist", sagte Sprecher Johannes Kiers.

Tierschützer prangern an, dass in einem Labor der Firma LPT im niedersächsischen Mienenbüttel Hunde und Affen bei Versuchen gesetzeswidrig misshandelt werden. Ein Aktivist hatte sich dort als Mitarbeiter eingeschlichen. Die Anzeigen in Stade stammen unter anderem von der Organisation Soko Tierschutz, dem Landkreis Harburg und vom niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz (Laves).

Erstmals reagierte das angegriffene Unternehmen Laboratory of Pharmacology and Toxicology (LPT) auf eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur: "Bei der aktuellen Untersuchung kooperieren wir vollumfänglich mit den Behörden", teilte die Firma mit. Weiter wolle man sich zu den Untersuchungen nicht äußern.

Zu den Versuchen hieß es, man führe im Zuge der Arzneimittelzulassung Auftragsstudien für Kunden durch. "Dabei handelt es sich um präklinische Prüfungen einer Substanz auf Toxizität, bevor diese in die klinische Prüfung geht, das heißt am Menschen getestet wird." Für Samstag haben Tierschützer zu einer Demonstration am Firmensitz aufgerufen. Sie fordern seit Jahren, den Betrieb stillzulegen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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