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Nach Wattwanderung vermisst: Verschwundene Mutter soll sich gemeldet haben

Nach Wattwanderung vermisst  

Verschwundene Mutter soll sich gemeldet haben

05.11.2019, 11:37 Uhr | dpa

Nach Wattwanderung vermisst: Verschwundene Mutter soll sich gemeldet haben. Einsatzkräfte hatten bisher vergeblich nach der im Watt vor Brunsbüttel vermissten Frau und ihrem achtjährigen Sohn gesucht.

Einsatzkräfte hatten bisher vergeblich nach der im Watt vor Brunsbüttel vermissten Frau und ihrem achtjährigen Sohn gesucht. Foto: Karsten Schröder/Westküsten-News /dpa. (Quelle: dpa)

Brunsbüttel (dpa) - Mehr als drei Wochen nach dem Verschwinden einer Mutter mit ihrem Kind bei Brunsbüttel an der Nordsee soll sich die 41-Jährige mit einer E-Mail gemeldet haben.

Sie sei nur geflüchtet, um ihren Sohn zu schützen, zitierten die "Dithmarscher Landeszeitung" und die "Bild"-Zeitung am Dienstag aus der Mail. Sie habe den Jungen davor bewahren wollen, dass er in eine Pflegefamilie oder zu seinem Vater komme. Die Polizei bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass eine Mail eingegangen sei, deren Echtheit aber noch nicht verifiziert worden sei. Allerdings seien mehrere offizielle Dokumente beigefügt worden.

Die Frau hatte Mitte Oktober einen Suizid im Watt vorgetäuscht und war dann mit ihrem achtjährigen Sohn verschwunden. Wenige Tage später hätte sie eine Haftstrafe wegen mehrerer Betrugsdelikte antreten müssen. Hierzu war sie im hessischen Hanau verurteilt worden, wo sie eine Zeit lang gelebt hatte.

In der Mail schreibt sie laut den Zeitungen, sie sei nicht wegen der drohenden Haftstrafe weggelaufen, sondern damit ihr Sohn nicht zu einer Pflegefamilie oder dem Vater komme, dem sie schwere Vorwürfe mache.

Der 60-jährige Vater äußerte sich in der "Bild"-Zeitung. Er habe den Sohn zuletzt im September gesehen. "Ich wusste nicht, dass die Mutter Schulden hatte. Wir haben die letzten Jahre die Unterhaltung nur auf meinen Sohn ausgerichtet. Die Idee war nie, mit der Frau gemeinsam ein Kind zu haben. Sie nimmt es mit der Wahrheit nicht ganz so genau."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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