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Im Video: Die Suche nach dem Coronavirus-Ursprung zeigt ein großes Problem

  • Hanna Klein
  • Axel Krüger
Von Hanna Klein, Axel Krüger

Aktualisiert am 07.03.2020Lesedauer: 2 Min.
Möglicher Zwischenwirt: Einige Experten glauben, dass ein Schuppentier das neue Coronavirus auf den Menschen übertragen haben könnte.
Möglicher Zwischenwirt: Einige Experten glauben, dass ein Schuppentier das neue Coronavirus auf den Menschen übertragen haben könnte. (Quelle: Reuters/imago/Zuma Press)
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Während die Zahl der Infektionen mit SARS-CoV-2 weiter steigt, versuchen Forscher, den Ursprung des neuen Virus zu entschlüsseln. Dabei tritt ein Problem zutage, das sonst im Verborgenen bleibt.

Weltweit forschen Wissenschaftler derzeit an SARS-CoV-2. Ihr Ziel: das neuartige Virus besser zu verstehen, um seine Ausbreitung zu stoppen und Medikamente dagegen zu entwickeln. Auch wie das Virus ausbrach, wollen die Experten herausfinden.

Laut der chinesischen Regierung soll das Virus erstmals auf einem Fischmarkt in Wuhan von Tieren auf Menschen übertragen worden sein. Vermutet wird, dass Fledermäuse das Virus in sich hatten und womöglich über ein weiteres Tier, einen sogenannten Zwischenwirt, auf den Menschen übertrugen.

"Ein Großteil der auftretenden Krankheiten sind tierischen Ursprungs. Die Umweltzerstörung und auch der illegale Handel führen dazu, dass Menschen viel mehr und engeren Kontakt mit wilden Tieren haben", erklärt Daniela Schrudde von der Welttierschutzgesellschaft im Gespräch mit t-online.de. Die Tierärztin kümmert sich in dem Verein unter anderem um die Rettung von geschmuggelten Wildtieren wie Pangolinen.

Die hässlichen Bilder der illegalen und folgenreichen Machenschaften um Schuppentiere wurden t-online.de zugespielt. Die Aufnahmen sehen Sie oben in unserem Video oder hier.

Handel mit Wildtieren nachhaltig bekämpfen

Diese Schuppentiere könnten auch mögliche Zwischenwirte bei der Übertragung des neuen Virus SARS-CoV-2 gewesen sein. Dabei ist der Handel mit ihnen seit Langem verboten. Wegen des neuen Virusausbruchs will China nun aber stärker gegen Handel und Konsum der vom Aussterben bedrohten Tiere vorgehen.

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Ähnlich verhielten sich die Behörden auch beim SARS-Ausbruch 2002/2003. Doch mit sinkenden Infektionszahlen verschwanden auch die strengen Auflagen wieder. "Mein Eindruck ist aber, dass diesmal die Regierung und auch die Bevölkerung stärker sensibilisiert sind", findet Schrudde. "Entscheidend wird sein, ob sich in China die Strukturen, die jetzt aufgebaut werden, auch verfestigen", sagt die Tierärztin. Dann könnten die Lehren aus dem Virusausbruch für die Pangoline und andere Wildtiere einen echten Unterschied machen.

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Mehr dazu, wie das neuartige Coronavirus ausgebrochen sein könnte, wie das Geschäft mit dem Wildtierhandel funktioniert und wie die Schuppentiere darunter leiden, sehen Sie oben oder auch hier in unserem Video.

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  • Axel Krüger
Von Michaela Koschak, Axel Krüger
Coronavirus
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