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Niederrhein: Auto von Zug mitgeschleift – drei Tote

Kreis Wesel  

Zug erfasst Auto an Bahnübergang: Drei Tote

24.04.2020, 18:24 Uhr | dpa

Niederrhein: Auto von Zug mitgeschleift – drei Tote. Das zerstörte Auto liegt vor dem Zug: Bei einem Unfall an einem unbeschrankten Bahnübergang am Niederrhein sind drei Personen ums Leben gekommen.  (Quelle: dpa)

Das zerstörte Auto liegt vor dem Zug: Bei einem Unfall an einem unbeschrankten Bahnübergang am Niederrhein sind drei Personen ums Leben gekommen. (Quelle: dpa)

Am Niederrhein sind drei Insassen eines Autos bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Ein Zug hatte das Auto an einem Bahnübergang erfasst und mitgeschleift. 

Bei einem Unfall an einem unbeschrankten Bahnübergang am Niederrhein sind drei Menschen in einem Auto gestorben. Das teilte die Feuerwehr Hamminkeln mit. Das Auto wurde nach Polizeiangaben am Freitag in der Ortschaft Dingden von einem Zug erfasst und mitgeschleift. Drei der 19 Zugpassagiere wurden nach Angaben der Feuerwehr leicht verletzt.

Auto wurde 50 Meter mitgeschleift 

Zwei Menschen seien schon beim Eintreffen der Rettungskräfte augenscheinlich tot gewesen, hieß es. Ein Notarzt habe noch versucht, die dritte Person im Auto zu retten - aber vergeblich, wie der Leiter der Feuerwehr Hamminkeln, Michael Wolbring, sagte. Nähere Angaben zum Alter der Toten konnte er nicht machen. "Es waren ältere Menschen", sagte er. Das Unfallauto war den Angaben nach im Kreis Wesel gemeldet.

Nach der Kollision außerhalb der Ortschaft Dingden, die zur Stadt Hamminkeln gehört, wurde das Auto von dem Zug etwa 50 Meter mitgeschleift. Am Ende blieb das stark demolierte Wrack quer vor der Lok auf den Schienen liegen - vorne mit ausgelöstem Airbag. Die Einsatzkräfte waren wegen der Corona-Pandemie mit Schutzmasken im Einsatz. Die Feuerwehrleute trennten das Dach der Limousine ab, um an die Insassen heranzukommen, wie Wolbring sagte.

Der Bahnübergang befindet sich nach Angaben der Feuerwehr außerhalb des Ortskerns. Der Übergang sei mit mehreren Andreaskreuzen gesichert, berichtete ein dpa-Reporter.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa 

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