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Explosion in Chemiewerk Worlée in Lauenburg – Turm steht in Flammen

Turm steht in Flammen  

Schleswig-Holstein: Explosion in Chemiewerk

15.05.2020, 14:52 Uhr | t-online, dpa

Explosion in Chemiewerk Worlée in Lauenburg – Turm steht in Flammen  . Großbrand in Lauenburg: Einsatzkräfte der Feuerwehr kämpfen gegen die Flammen in der Chemiefabrik.  (Quelle: dpa/Telenewsnetwork)

Großbrand in Lauenburg: Einsatzkräfte der Feuerwehr kämpfen gegen die Flammen in der Chemiefabrik. (Quelle: Telenewsnetwork/dpa)

In Schleswig-Holstein ist ein Turm des Chemiewerkes Worlée in Lauenburg an der Elbe in Brand geraten. Zuvor gab es eine Explosion  – die Ursache ist noch unklar.

Die Bewohner in Lauenburg mussten am frühen Freitagmorgen Türen und Fenster geschlossen halten. Ursache war eine Explosion mit enormer Rauchwolke im Chemiewerk Worlée.

Ein rund 40 Meter hoher Turm wurde dadurch in Brand gesetzt. Das berichtet "LN Online". "Welche Chemikalien zu der Explosion geführt haben, wissen wir noch nicht", erklärte der Lagedienstführer der IRS dem Medium. Zudem mussten wohl 200 Einsatzkräfte ausrücken, die Polizei sperrte das Industriegebiet weiträumig ab. Etwa 20 Betriebe im Umkreis mussten evakuiert werden.

Unfall auf dem Weg zum Einsatz

Auf dem Weg zum Einsatz ist ein Feuerwehrwagen mit einem Auto kollidiert. Der Pkw überschlug sich. Die 50-jährige Fahrerin in dem Wagen starb noch an der Unfallstelle. Der 32 Jahre alte Feuerwehrmann sei mit Blaulicht und Martinshorn auf der L200 bei Basedow unterwegs gewesen, und die Frau sei auch zunächst an den rechten Fahrbahnrand gefahren, teilte die Polizeidirektion Ratzeburg mit.

Dann sei sie aber wieder losgefahren und quer über die Fahrbahn in Richtung der Dorfstraße auf der anderen Seite gefahren. In diesem Moment habe das Feuerwehrfahrzeug sie voll gerammt. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Pkw den Angaben zufolge auf ein Feld geschleudert und kam auf dem Dach zum Liegen.

Die 50-Jährige musste aus dem Fahrzeugwrack befreit und anschließend reanimiert werden. Noch an der Unfallstelle erlag sie ihren schweren Verletzungen, wie die Polizei weiter mitteilte. Der Feuerwehrmann erlitt einen Schock.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck sei ein Sachverständiger zur Klärung des Unfallgeschehens hinzugezogen worden. Die L200 war für fast 4 Stunden voll gesperrt.

Verwendete Quellen:

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