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Wetter in Deutschland: Tief "Octavia" – Hier kracht es heute noch einmal

Tief "Octavia" tobt noch immer  

Hier kracht es heute noch einmal in Deutschland

14.06.2020, 15:25 Uhr | t-online.de, joh

Feuerwehr hat nach Unwetter alle Hände voll zu tun

Wegen Unwettern gab es deutschlandweit Hunderte Einsätze der Feuerwehr. Sie musste vor allem deswegen ausrücken, weil Bäume umgestürzt waren und Straßen überflutet wurden. (Quelle: Reuters)

Unwetter in Deutschland: Wegen Gewittern und Starkregen gab es deutschlandweit Hunderte Feuerwehreinsätze. (Quelle: Reuters)


An diesem Wochenende ziehen in einigen Regionen Unwetter über Deutschland. Wo genau auch heute mit Gewittern zu rechnen ist, verriet Meteorologe Dennis Dalter t-online.de.

Nach den schweren Unwettern, die am Samstag und in der Nacht zu Sonntag übers Land gezogen sind, geben die Meteorologen noch immer keine Entwarnung. Auch im Laufe des Sonntags soll es zu weiteren Gewittern kommen. Tief "Octavia" hatte bereits mit seinem ersten Schwung für Überschwemmungen, abgedeckte Häuser, umgestürzte Bäume und vollgelaufene Keller gesorgt.
 

 
Diagonal über Deutschland verlaufend komme es im Laufe des Tages noch einmal zu Gewittern, erklärt Meteorologe Dennis Dalter von Meteogroup. "Zu starken Schauern kommt es von Franken, über das West-Erzgebirge, Thüringen, Nordhessen, Niedersachsen und bis hoch zur Nordsee", erklärt er. Auch in Südbayern und Baden-Württemberg müsse noch mit teilweise starkem Regen gerechnet werden.

"Aber so schlimm wie gestern, wird es nicht mehr." Am Samstag sei die Luft energiereicher gewesen und die habe sich entladen. "Die Gefahr von Starkregen ist heute allerdings ähnlich hoch wie gestern", so der Wetterexperte. Am Samstag habe es teilweise, wie ewa südwestlich von Magdeburg in Sachsen-Anhalt, rekordverdächtige 54 Liter in einer Stunde geregnet. Mit extremen Regenfällen müsse am heutigen Sonntag allerdings nicht gerechnet werden. "Da fallen voraussichtlich 20 bis 30 Liter pro Stunde." Auch so große Hagelkörner wie am Tag zuvor seien heute nicht zu erwarten.

Nordosten wird deutlich wärmer

Der Meteorologe gibt aber einen sehr sonnigen Ausblick: Das Hoch "Thomas" würde am heutigen Sonntag vor allem den Nordosten Deutschlands beeinflussen und für warme Sommerstunden sorgen. "In Berlin und Brandenburg kommt es vermehrt zu Sonnenschein und auch im Westen am Niederrhein, im Saarland und Rheinland-Pfalz komme die Sonne raus.

In Süddeutschland bleibt es mit Temperaturen um 14 Grad (Oberallgäu) recht kühl. In Ingolstadt könne das Thermometer aber bis zu 20 Grad anzeigen, so der Meteorologe. Nördlich der Donau in Richtung Mainz können bis zu 23 Grad erreicht werden. "In Berlin und Brandenburg sind sogar bis zu 27 Grad drin", so Dalter. In Mecklenburg-Vorpommern scheine schon jetzt die Sonne. "Es herrscht ein sommerliches Temperaturniveu, mit angenehmer Wärme bei trockener Luft."

Im Emsland bleibt es kühl

"Die Tiefdruckrinne von Franken bis zur Nordsee wird heute, in der Nacht und morgen noch eine Rolle spielen." Einzelne Gewitter und starke Regenfälle würden allerdings abnehmen und nachlassen. Schon ab Montag werde es im Nordosten deutlich besser, bei bis zu 27 Grad in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Sachsen. In den Regenwolken-Gebieten in der Mitte Deutschlands sei es hingegen noch kühler, bei 16 bis 21 Grad. Im Emsland blieben die Temperaturen unter 20 Grad.

"Die Woche bleibt wechselhaft, schwere Unwetter sind aber nicht mehr zu erwarten. Zu Gewittern kann es aber in der zweiten Wochenhälfte wieder kommen", erklärt der Wetterexperte. Ab Donnerstag würde die Schauerwahrscheinlichkeit im Nordosten steigen.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Gespräch mit Meteogroup

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