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Wesel: Drei Tote nach Flugzeugabsturz identifiziert

In Wesel  

Nach Flugzeugabsturz: Leichen identifiziert

30.07.2020, 14:04 Uhr | dpa

Wesel: Drei Tote nach Flugzeugabsturz identifiziert. Wesel: Einsatzkräfte bergen nach dem Absturz eines Ultraleichtflugzeugs eine Leiche aus einem Wohnhaus. (Foto vom 25. Juli) (Quelle: imago images/Reichwein)

Wesel: Einsatzkräfte bergen nach dem Absturz eines Ultraleichtflugzeugs eine Leiche aus einem Wohnhaus. (Foto vom 25. Juli) (Quelle: Reichwein/imago images)

Ein Ultraleichtflugzeug kracht aus ungeklärter Ursache in ein Wohnhaus, drei Menschen sterben: Eine Woche nach dem Unglück in Wesel konnten die Toten identifiziert werden. Unter den Opfern ist die Mutter eines Kleinkindes.

Knapp eine Woche nach einem Flugzeugabsturz mit drei Toten in Wesel steht die Identität der Opfer zweifelsfrei fest. Wie zuvor angenommen starb eine 39-jährige Bewohnerin einer Dachgeschosswohnung, die nach dem Absturz des Ultraleichtflugzeugs in Brand geraten war, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten.

Die Mutter eines zweijährigen Kindes habe auf dem Balkon ihrer Wohnung oder in der Nähe gestanden, sagte ein Polizeisprecher. Sie verlor den Angaben nach sofort das Bewusstsein. Ihr zweijähriges Kind lag zu der Zeit im Bett. Feuerwehrleute konnten es leicht verletzt retten.

Ermittlungen zur Ursache des Absturzes dauern an

Die beiden anderen Todesopfer hatten in dem Ultraleichtflieger gesessen. Der Pilot war ein 55-jähriger Mann aus Hattingen, der mit seinem 83-jährigen Vater unterwegs war. Den Angaben zufolge hatte der 55-Jährige mehrere Jahrzehnte Flugerfahrung. Die Ermittlungen zur Ursache des Absturzes dauern an, wie die Behörden mitteilten.

Die Staatsanwaltschaft hatte kurz nach dem Unfall mitgeteilt, es deute alles auf einen technischen Defekt als Ursache hin. Fraglich war beispielsweise, warum der Notfall-Fallschirm nach dem Unglück an einer ganz anderen Stelle lag. Normalerweise könne ein Pilot im Notfall den Schirm auslösen. Dann gleite die Maschine an dem Fallschirm zu Boden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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