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Mehr als 40 Menschen sterben bei Bootsunglück im Mittelmeer

Auf dem Weg nach Lampedusa  

Mehr als 40 Menschen sterben bei Bootsunglück im Mittelmeer

16.04.2021, 22:11 Uhr | rtr

Mehr als 40 Menschen sterben bei Bootsunglück im Mittelmeer. Boot mit Migranten (Archivbild): Immer wieder kommt es auf dem Mittelmeer zu schweren Unglücken, bei dem Menschen ums Leben kommen. (Quelle: imago images/Pacific Press Agency)

Boot mit Migranten (Archivbild): Immer wieder kommt es auf dem Mittelmeer zu schweren Unglücken, bei dem Menschen ums Leben kommen. (Quelle: Pacific Press Agency/imago images)

Vor der Küste der tunesischen Hafenstadt Sfax sind mehr als 40 Menschen ertrunken. Sie waren auf dem Weg zur italienischen Insel Lampedusa. Weitere Opfer sind nicht ausgeschlossen. 

Bei einem Schiffsunglück mit einem Migrantenboot sind im Mittelmeer vor der tunesischen Küste nach Informationen der Vereinten Nationen mindestens 41 Menschen ums Leben gekommen. Das Boot sank am Donnerstagabend vor dem Küstenort Sidi Mansour, wie die Organisation für Migration (IOM) und das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) am Freitagabend berichteten. Die tunesische Küstenwache hatte zunächst von mindestens 20 Toten gesprochen. Drei Menschen seien gerettet worden. Die Menschen stammten nach diesen Angaben aus Ländern südlich der Sahara.

Die Küstenlinie bei Sfax ist ein Anziehungspunkt für Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten, die vor Armut und Konflikten in der Hoffnung auf ein besseres Leben nach Europa gelangen wollen. Erst im März waren bei einem Bootsunglück vor der Küste Tunesiens 39 Menschen ums Leben gekommen. Sie waren auf dem Weg nach Italien.

Jedes Jahr wagen Tausende Migranten die lebensgefährliche Überfahrt von Tunesien und Libyen aus nach Europa. 2019 starben dabei nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) mehr als 1.200 Menschen. Nach Informationen des Tunesischen Forums für Wirtschaft und Sozialrechte setzten im vergangenen Jahr mindestens 12.000 Migranten mit Booten von Tunesien nach Italien über.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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