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Rügen, Lubmin, Schwerin: Drei Badetote an einem Tag in Mecklenburg-Vorpommern

Rügen, Lubmin, Schwerin  

Drei Badetote an einem Tag in Mecklenburg-Vorpommern

18.06.2021, 17:11 Uhr | dpa, pdi

Rügen, Lubmin, Schwerin: Drei Badetote an einem Tag in Mecklenburg-Vorpommern. Ein Rettungsring an einem Badesee (Symbolbild): In Mecklenburg-Vorpommern kamen an einem Tag drei Menschen bei Badeunfällen ums Leben.  (Quelle: dpa)

Ein Rettungsring an einem Badesee (Symbolbild): In Mecklenburg-Vorpommern kamen an einem Tag drei Menschen bei Badeunfällen ums Leben. (Quelle: dpa)

Mit den hohen Temperaturen steigt auch die Anzahl der Badeunfälle. Vor Rügen, in der Nähe von Greifswald und in Schwerin ertranken am Donnerstag jeweils Menschen. Zwei Männer und eine Frau starben.

In Mecklenburg-Vorpommern sind an einem Tag drei Menschen ertrunken. In der Ostsee waren es zwei Menschen. Vor Rügen zogen Rettungskräfte am Donnerstag einen 43-Jährigen nahe Göhren (Landkreis Vorpommern-Rügen) leblos aus dem Wasser, wie die Polizei in der Nacht zum Freitag mitteilte. Ihre Versuche, ihn wiederzubeleben, blieben erfolglos. Sein Bruder hatte den Mann als vermisst gemeldet. Nach Polizeiangaben war es das erste derartige Badeunglück auf Rügen in dieser Saison.

"Psychische Ausnahmesituation"

In der Nähe von Greifswald starb zudem eine 71-jährige Frau nach dem Baden in der Ostsee. Vom Strand in Lubmin aus hatte ihr Mann bemerkt, dass sie leblos im Wasser trieb. Er zog sie mit der Hilfe von anderen Strandbesuchern aus dem Wasser. Doch auch in diesem Fall blieben Reanimationsversuche ohne Erfolg. Die Frau starb auf dem Weg ins Krankenhaus.

Im Schweriner See ertrank ein junger Mann. Die Feuerwehr konnte ihn zwar vom Boden des Sees wieder an Land bringen, aber nicht mehr wiederbeleben, wie die Polizei am Donnerstagabend mitteilte. Das Alter des Mannes war auch am Freitag zunächst nicht bekannt. Angehörige und Freunde seien in einer "psychischen Ausnahmesituation" gewesen. Drei von ihnen wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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