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Hitzewelle: Dutzende Todesopfer auch in Nordamerika

Extreme Temperaturen in Nordamerika  

Hitzewelle fordert auch in den USA Dutzende Todesopfer

01.07.2021, 12:03 Uhr | dpa

Extremklima in den USA: „Der Sommer wird brandgefährlich”

Die Westküste der USA wird von einer enormen Hitzewelle geplagt. Dürre und Waldbrände sorgen in zahlreichen Bundesstaaten für große Probleme. In diesem Jahr scheint es besonders gefährlich zu werden. (Quelle: t-online)

„Der Sommer wird brandgefährlich”: t-online-Korrespondent Fabian Reinbold erklärt, warum Hitze, Dürre und Waldbrände den Westen der USA in diesem Jahr besonders hart treffen. (Quelle: t-online)


Die Hitzewelle mit Temperaturen von fast 50 Grad macht neben Kanada auch Nordamerika zu schaffen. Allein ein Bezirk im US-Staat Oregon zählt seit Beginn des Extremwetters 45 Tote.

Neben Kanadas Westen erleben derzeit auch die benachbarten US-Staaten Washington und Oregon eine Hitzewelle mit zahlreichen Toten. Allein im Bezirk Multnomah County, der mit Portland die größte Stadt Oregons einschließt, seien seit Beginn der großen Hitze am Freitag 45 Menschen im Zusammenhang mit den exzessiven Temperaturen gestorben, teilte die Behörde für Gerichtsmedizin am Mittwoch (Ortszeit) mit. In Oregons nördlichem Nachbarstaat Washington stieg die Zahl der Toten auf 13, wie die Zeitung "The Seattle Times" am Mittwoch berichtete.

Viele der Toten in und um Portland seien im Alter zwischen 44 und 97 Jahren gewesen und hätten bereits gesundheitliche Probleme gehabt, hieß es im Bericht der Gerichtsmedizin weiter. Sie seien alleine und ohne Klimaanlage oder Ventilator tot aufgefunden worden. Die vorläufige Todesursache lautet demnach Hyperthermie – eine gefährliche Überhitzung des Körpers durch Einwirkung von außen.

47 Grad in Portland

In Portland waren die Temperaturen zeitweise auf 47 Grad geklettert. Multnomah County öffnete am vergangenen Freitag drei "Kühlungszentren", darunter das Kongresszentrum von Portland. In den Lokalitäten übernachteten dem Bericht der Gerichtsmedizin zufolge mehr als 1.000 Menschen, mehrere Hunderte hätten tagsüber dort Zuflucht vor der Hitze gefunden und seien auch mit Wasser und Mahlzeiten versorgt worden. Am Mittwochmorgen wurden die Zentren wieder geschlossen, weil die Temperaturen auf ihr für die Jahreszeit übliches Niveau sanken.

Im Westen Kanadas trug die Hitzewelle nach Angaben der Behörden bereits zu Hunderten Todesfällen bei. In der Provinz British Columbia seien von Freitag bis Mittwoch 486 plötzliche und unerwartete Todesfälle gemeldet worden, teilte die dortige Gerichtsmedizin am Mittwoch mit. Diese Zahl werde vermutlich noch steigen. Sie liege 195 Prozent über dem Durchschnitt. Die Behörde geht davon aus, dass der starke Anstieg mit der extremen Hitze zusammenhängt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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