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Auch 2021 wird wohl zu den hei├česten Jahren geh├Âren

Von dpa
Aktualisiert am 19.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Ein Mann spaziert mit seinem Hund durch rauchverhangene Luft an einem t├╝rkischen Strand.
Ein Mann spaziert mit seinem Hund durch rauchverhangene Luft an einem t├╝rkischen Strand. (Quelle: Emre Tazegul/AP/dpa./dpa)
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New York (dpa) - Ob Hitzewellen, D├╝rren, Waldbr├Ąnde, ├ťberflutungen, Tornados oder Rekordregenf├Ąlle - an vielen Orten der Welt haben extreme Wetter-Ereignisse 2021 verdeutlicht, wie sehr die Auswirkungen des Klimawandels schon jetzt zu sp├╝ren sind.

Experten sind sich sicher: Auch 2021 wird wieder zu den hei├česten Jahren seit Beginn der Aufzeichnungen z├Ąhlen, eine Trendwende zeichnet sich nicht ab.

Mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 99 Prozent werde 2021 unter den zehn w├Ąrmsten Jahren seit Beginn der Aufzeichnungen landen, hie├č es Anfang Dezember von der US-Klimabeh├Ârde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration). Aller Voraussicht nach werde es wohl das sechsthei├česte Jahr. Die zehn hei├česten Jahre bisher wurden alle in den vergangenen zwei Jahrzehnten gemessen: 2016, 2020, 2019, 2015, 2017, 2018, 2014, 2010, 2013, 2005.

Deutliche Erw├Ąrmung

Auch die Weltwetterorganisation WMO hatte zuvor bereits mitgeteilt, dass das Jahr 2021 vorl├Ąufigen Messungen zufolge wohl nicht ganz so hei├č wie die vergangenen drei Jahre wird, sich aber am langj├Ąhrigen Trend deutlicher Erw├Ąrmung nichts ge├Ąndert habe. 2021 werde zu den sieben w├Ąrmsten Jahren der j├╝ngeren Geschichte geh├Âren - alle seit 2015.

Auf der UN-Klimakonferenz in Schottland wurde im November zwar der weltweite Abschied von der Kohle eingel├Ąutet, allerdings mit deutlich verw├Ąsserten Formulierungen. "Hier ist eine kurze Zusammenfassung: Bla, bla, bla", kommentierte Klimaaktivistin Greta Thunberg und UN-Generalsekret├Ąr Ant├│nio Guterres bilanzierte den Konsens als "wichtigen Schritt", aber "nicht genug". "Wir schaufeln uns unser eigenes Grab", hatte der UN-Chef zuvor gewarnt.

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Regional wurden 2021 zahlreiche Klima-Rekorde gebrochen. So waren die Landtemperaturen auf der n├Ârdlichen Erdhalbkugel im Herbst durchschnittlich h├Âher als jemals zuvor seit Beginn der NOAA-Aufzeichnungen 1880.

Arktis in dramatischem Zustand

Die Arktis erw├Ąrme sich unterdessen weiter mehr als doppelt so schnell als der Rest der Erde, hei├čt es von Wissenschaftlern. "Die Einfl├╝sse des menschengemachten Klimawandels treiben die arktische Region in einen dramatisch anderen Zustand als den, der noch vor einigen Jahrzehnten herrschte", sagte NOAA-Chef Rick Spinrad. "Diese Trends sind alarmierend und nicht zu leugnen. Wir haben einen entscheidenden Moment erreicht. Wir m├╝ssen handeln und uns der Klimakrise entgegen stellen."

Zudem bereiten Forschern weitere anhaltende Trends wie die geringe Ausbreitung der Eisdecke in der Antarktis sowie der hohe Aussto├č von Treibhausgasen wie Kohlendioxid (CO2) Sorgen. Und auch die Aussichten f├╝r 2022 verhei├čen keine Besserung. Nach Einsch├Ątzung der NOAA-Wissenschaftler liegt die Wahrscheinlichkeit jetzt schon bei mehr als 99 Prozent, dass auch 2022 wieder zu den zehn hei├česten Jahren seit Beginn der Aufzeichnungen z├Ąhlen wird.

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