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Berlin hat bundesweit höchste Corona-Inzidenz

Von dpa
22.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Berlins Regierende BĂŒrgermeisterin Franziska Giffey (SPD, r) spricht mit Krankenhausmitarbeitern ĂŒber die aktuelle Versorgungslage in Berlins KrankenhĂ€usern.
Berlins Regierende BĂŒrgermeisterin Franziska Giffey (SPD, r) spricht mit Krankenhausmitarbeitern ĂŒber die aktuelle Versorgungslage in Berlins KrankenhĂ€usern. (Quelle: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Berlin hat derzeit die höchste Corona-Inzidenz aller BundeslÀnder. Die Inzidenz lag am Samstag bei 1473,1, wie aus den Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Am Vortag rangierte der Wert noch bei 1258,3.

FĂŒr ganz Deutschland liegt die Inzidenz bei 772,7. Die Zahl gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben.

In der Hauptstadt wurden zwischen Freitag und Samstag laut RKI 14.087 neue Corona-FĂ€lle verzeichnet. Seit Beginn der Pandemie infizierten sich damit nachweislich 451.648 Menschen. FĂŒnf weitere Tote wurden im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die offizielle Zahl der an oder mit Covid-19 gestorbenen Menschen liegt bei 4082.

Die Lage auf den Intensivstationen ist jedoch weiter unter Kontrolle: 16 Prozent der Intensivbetten in Berlin waren laut Senat mit Covid-19-Patienten belegt. Die Warnampel zeigte fĂŒr diesen Wert Gelb. Der Wert lag weiter unter der kritischen Marke von 20 Prozent.

Ampel auf Gelb

Die Hospitalisierungsinzidenz steht bei 16,3 und bewegte sich damit anhaltend im kritischen Bereich. Die Ampel zeigte Rot. Der Wert gibt an, wie viele von 100.000 Menschen binnen einer Woche wegen Corona ins Krankenhaus mussten.

FĂŒr den Bezirk Mitte gab der Lagebericht des Senats einen Inzidenzwert von 2814,3 - noch einmal deutlich mehr als am Vortag (rund 2200). Gesundheits-Stadtrat Christoph Keller hatte am Freitag verschiedene GrĂŒnde fĂŒr die Zahlen angefĂŒhrt: Unter anderem sei das Verfahren zum Bearbeiten von Covid-19-FĂ€llen der zahlreichen KrankenhĂ€user des Bezirks zu Jahresbeginn geĂ€ndert worden. Positiv-FĂ€lle wĂŒrden nicht mehr nach dem Wohnortprinzip sortiert und anderen GesundheitsĂ€mtern zugeordnet, sondern vom Gesundheitsamt Mitte bearbeitet und gemeldet.

Außerdem trage die Labordichte in Mitte zur hohen Inzidenz bei. Der Bezirk sei auch ein Zentrum fĂŒr BĂŒroarbeitsplĂ€tze und Freizeitveranstaltungen. Dort gefĂŒhrte Listen zur Anwesenheitsdokumentation wĂŒrden dem Gesundheitsamt Mitte zugeordnet, erlĂ€uterte Keller.

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