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Verkehrschaos in Griechenland und der T├╝rkei

Von dpa
Aktualisiert am 24.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Schnee liegt auf der Akropolis bei Athen.
Schnee liegt auf der Akropolis bei Athen. (Quelle: Angelos Tzortzinis/dpa./dpa)
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Athen/Istanbul (dpa) - Starker Schneefall hat in Griechenland und der T├╝rkei zu einem Verkehrschaos gef├╝hrt. Der Airport Istanbul stellte Fl├╝ge am Montag aufgrund des Wetters vor├╝bergehend komplett ein, wie die Betreiberfirma mitteilte. Man arbeite daran, die Landebahnen und Zufahrtsstra├čen vom Schnee freizur├Ąumen.

Im benachbarten Griechenland wurde am Montagabend das Milit├Ąr eingesetzt, um Menschen aus ihren Autos zu befreien, die seit mehreren Stunden im Schnee stecken geblieben waren. "Wir setzen Soldaten und Spezialfahrzeuge ein, um diese Menschen zu befreien", sagte der griechische Verteidigungsminister Nikos Panagiotopoulos im Staatsfernsehen (ERT).

Ein Sprecher der halbstaatlichen Fluggesellschaft Turkish Airlines sagte der Deutschen Presse-Agentur, man habe die Fl├╝ge vom Flughafen Istanbul bis 4 Uhr Ortszeit eingestellt. Der Betrieb vom kleineren Sabiha G├Âkcen Airport auf der asiatischen Seite der Metropole gehe weiter. Im Frachtbereich des Flughafens Istanbul sei durch die Schneelast ein Teil des Dachs eingest├╝rzt, so der Sprecher. Der Teil des Geb├Ąudes sei zurzeit aber ungenutzt, niemand sei verletzt worden.

Fl├╝ge m├╝ssen gestrichen werden

In Griechenland fielen die meisten Fl├╝ge zwischen den Inselflugh├Ąfen und Athen aus, auch Auslandsfl├╝ge wurden gestrichen. Zudem herrschte auf den Stra├čen der Hauptstadt Athen Chaos. Laster lagen quer, so dass R├Ąumger├Ąte nicht arbeiten konnten. Viele Menschen mussten stundenlang in ihren Autos ausharren. Wegen schlechter Sicht sei es rund 90 Kilometer n├Ârdlich von Athen zu einer Kollision einer Lokomotive mit einem Personenzug gekommen. Drei Menschen seien leicht verletzt worden, berichtete der staatliche Rundfunk am Montagabend.

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├ľstlich von Istanbul wurden bei einem Unfall auf einer Autobahn nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu mindestens 22 Menschen verletzt. Mehr als 30 Fahrzeuge seien aufgrund des Schneefalls und der schlechten Sicht aufeinandergefahren.

Der Gouverneur von Istanbul, Ali Yerlikaya, untersagte das Verlassen der Provinz Istanbul mit Fahrzeugen aus Sicherheitsgr├╝nden bis auf weiteres. Die Zufahrtsstra├čen aus Thrakien nach Istanbul seien zudem gesperrt, schrieb er auf Twitter. Zahlreiche weitere Stra├čen um Istanbul wurden nach Beh├Ârdenangaben gesperrt. Der Betrieb an den Busbahnh├Âfen der Metropole sei bis Dienstagmorgen eingestellt worden. Der Gouverneur forderte die Bev├Âlkerung dazu auf, Autos stehen zu lassen. Dazu teilte er Videos von zugeschneiten Stra├čen.

Warn-SMS vom Staat

Die Menschen in Griechenland wurden landesweit per Warn-SMS vom Staat aufgefordert, nach M├Âglichkeit im Haus zu bleiben. Impfzentren wurden geschlossen, auch die Schulen waren dicht.

Staatsbedienstete in Griechenland und der T├╝rkei erhielten die Erlaubnis, fr├╝her nach Hause zu gehen. Die Wetterdienste beider L├Ąnder gaben noch keine Entwarnung - weiterer Schneefall und starke Winde wurden erwartet.

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