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RÀtsel um Absturz gelöst? Experte ordnet neue Theorie ein

  • Jannik Meyer
Von Jannik Meyer

Aktualisiert am 18.05.2022Lesedauer: 2 Min.
FlugzeugunglĂŒck in China: Aufnahmen zeigen den steilen Absturz des Passagierflugzeugs und den UnglĂŒcksort. (Quelle: t-online)
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War der Flugzeugabsturz in China Absicht? Darauf deuten neue Erkenntnisse der Ermittler hin – und entfachen erneut eine Debatte ĂŒber den Sicherheitsfaktor Mensch im Luftverkehr.

Mit mehr als 130 Toten war der Absturz einer Passagiermaschine im MĂ€rz das tödlichste LuftfahrtunglĂŒck in China seit Jahrzehnten. Wochenlang wurde ĂŒber die Ursachen gerĂ€tselt, nun gibt es offenbar ein erstes Ergebnis.

Luftfahrtexperte Andreas Spaeth sagt t-online: "Ein absichtliches Eingreifen von Menschenhand war fĂŒr mich von Anfang an ein recht wahrscheinliches unter vielen möglichen Szenarien." Der Grund fĂŒr seine Vermutung: Ein Flugzeug stĂŒrze nicht ohne Vorwarnung fast senkrecht ab.

US-Ermittler gehen jetzt offenbar tatsÀchlich davon aus, dass das Flugzeug bewusst zum Absturz gebracht wurde. "Das Flugzeug hat das getan, was ihm von jemandem im Cockpit befohlen wurde", zitiert die amerikanische Zeitung "Wall Street Journal" eine Quelle, die mit den EinschÀtzungen amerikanischer Behörden vertraut ist. Die Ermittler berufen sich auf Daten des Flugschreibers.

"Dann geht es in den freien Fall ĂŒber"

Doch was bedeutet das konkret? Was macht ein Pilot, um eine Maschine abstĂŒrzen zu lassen? Spaeth erlĂ€utert die direkteste Methode. "Der SteuerknĂŒppel muss ganz nach vorne geschoben werden, um damit den Sturzflug einzuleiten. Dann geht es in den freien Fall ĂŒber." Technische Sicherungsmechanismen, um die "Macht" der Piloten ein wenig einzuschrĂ€nken, gebe es nicht. "Das letzte Kommando haben immer die Piloten", so Spaeth.

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Andreas Spaeth: Der Luftfahrtjournalist stand t-online fĂŒr einige Fragen zur VerfĂŒgung.
Andreas Spaeth: Der Luftfahrtjournalist stand t-online fĂŒr einige Fragen zur VerfĂŒgung. (Quelle: Andreas Spaeth/leer)

Der tragische Unfall in China erinnert an den Absturz der deutschen Germanwings-Maschine 2015 in der französischen Provence. Damals starben 150 Menschen. Seitdem haben deutsche Fluggesellschaften einiges getan, um solchen UnglĂŒcken vorzubeugen – denn auch damals brachte der Pilot die Maschine absichtlich zum Absturz.

Durch die Zwei-Personen-Regel im Cockpit soll verhindert werden, dass ein Mensch allein in der Kabine sitzt. Dadurch ist natĂŒrlich nicht jedes Risiko ausgeschlossen, es verringert aber die Wahrscheinlichkeit.

Risikominimierung das Ziel bei Tests fĂŒr Piloten

Außerdem wurden die Kontrollen verschĂ€rft. "Es gibt psychologische Tests fĂŒr PilotenanwĂ€rter und aktive Piloten. Gerade nach dem Germanwings-Absturz gab es hier Verbesserungen, um gefĂ€hrdete Kandidaten möglichst vorher zu erkennen und auszusondern", so der Luftfahrtjournalist. Spaeth weiß aber auch: "Leider bieten solche Maßnahmen keine Garantie dafĂŒr, suizidgefĂ€hrdete Menschen aus dem Cockpit fernzuhalten."

Deutschland ist in puncto Sicherheit auch nicht weiter als die internationale Konkurrenz. Spaeth: "China war zuletzt eines der sichersten Verkehrsgebiete der Welt, erkennbare Unterschiede im Sicherheitsniveau gibt es nicht." Das verdeutlicht: Trotz zahlreicher Sicherungsmechanismen kann es zu solchen UnglĂŒcken kommen.

Flug MU5375 der Airline China Eastern war am 21. MĂ€rz zwischen den chinesischen StĂ€dten Kunming und Guangzhou unterwegs. Über der Region Guanxi stĂŒrzte die Maschine, eine Boeing 737-800, plötzlich aus einer Höhe von rund 8.800 Metern ab und zerschellte an einem Berghang. Alle 132 Insassen kamen dabei ums Leben. Der Absturz war das tödlichste FlugzeugunglĂŒck in China seit drei Jahrzehnten.

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Von Hannes Molnår, Arno Wölk
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