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Lebenslange Haft für Mord an Frau aus Glaubensgründen

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Vorzeitige Haftentlassung so gut wie ausgeschlossen  

Lebenslange Haft für Mord an Frau aus Glaubensgründen

09.02.2018, 12:48 Uhr | as, dpa

Lebenslange Haft für Mord an Frau aus Glaubensgründen. Angeklagter sitzt vor Prozessbeginn im Sitzungssaal in Traunstein (Bayern): Muslim für Mord an konvertierten Frau verurteilt. (Quelle: dpa/Matthias Balk)

Angeklagter sitzt vor Prozessbeginn im Sitzungssaal in Traunstein (Bayern): Muslim für Mord an konvertierten Frau verurteilt. (Quelle: Matthias Balk/dpa)

Aufgrund des Mordes an einer konvertierten Frau wurde ein Muslim zu lebenslanger Haft verurteilt. Sein Verteidiger forderte Strafmilderung wegen der "außergewöhnlichen Lebenssituation."

Das Landgericht Traunstein hat einen Mann muslimischen Glaubens wegen Mordes an einer zum Christentum übergetretenen Muslima zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Mann hatte die 38 Jahre alte Frau im April 2017 an einem Supermarkt in Prien am Chiemsee vor den Augen ihrer beiden fünf und elf Jahre alten Söhne erstochen. Täter und Opfer stammen aus Afghanistan und kannten sich flüchtig.

Vorzeitige Hafentlassung möglich, aber unwahrscheinlich

Das Gericht stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest. Damit ist eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren rechtlich möglich, in der Praxis aber so gut wie ausgeschlossen. Da der Mann jedoch ausreisepflichtig war, wird er voraussichtlich nach Verbüßung einer jahrelangen Haft nach Afghanistan abgeschoben werden.

Das Gericht folgte mit dem Urteil dem Antrag der Anklagebehörde. Diese hatte dem 30-Jährigen vorgeworfen, er habe die Frau wegen ihrer Religionszugehörigkeit getötet. Verteidiger Harald Baumgärtl hatte hingegen beantragt, auf die besondere Schwere der Schuld zu verzichten. Er begründete dies unter anderem mit der "ganz außergewöhnlichen Lebenssituation" des Angeklagten. Der abgelehnte Asylbewerber sei von klein auf mit Gewalt, Blut und Tod konfrontiert gewesen. In seinem Schlusswort hatte sich der Angeklagte bei den Hinterbliebenen entschuldigt.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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