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Berlin: Saunaclub-Betreiber nach tödlichem Brand verurteilt

Nach tödlichem Brand  

Saunaclub-Betreiber zu Bewährungsstrafen verurteilt

25.10.2019, 17:51 Uhr | AFP

Berlin: Saunaclub-Betreiber nach tödlichem Brand verurteilt. Polizisten vor dem Berliner Saunaclub: Nun wurden zwei der Betreiber verurteilt.  (Quelle: dpa)

Polizisten vor dem Berliner Saunaclub: Nun wurden zwei der Betreiber verurteilt. (Quelle: dpa)

In Berlin sind zwei von vier Betreibern eines Saunaclubs wegen fahrlässiger Tötung verurteilt worden. 2017 waren in dem Club bei einem Brand drei Menschen gestorben.

Mehr als zweieinhalb Jahre nach einem tödlichen Brand in einem Berliner Saunaklub sind zwei der Betreiber zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Das Amtsgericht Tiergarten verurteilte den 42-jährigen Geschäftsführer und den 33-jährigen Betriebsleiter am Freitag wegen fahrlässiger Tötung zu Bewährungsstrafen von eineinhalb Jahren beziehungsweise einem Jahr. Beide müssen außerdem 3.000 Euro an gemeinnützige Organisationen zahlen. Der zweite angeklagte Geschäftsführer wurde freigesprochen.

Staatsanwaltschaft forderte Haftstrafen für alle Angeklagten

Auslöser des Feuers im Februar 2017 mit drei Todesopfern soll eine entsorgte Zigarette eines Saunabesuchers gewesen sein. Der 37-Jährige war zunächst mitangeklagt, wurde aber im Laufe des Verfahrens bereits freigesprochen. Der 42-jährige Geschäftsführer und der Betriebsleiter hätten demnach darauf achten müssen, dass Brandschutzvorschriften eingehalten werden.
 

 
Bei dem schweren Brand in Berlin-Schöneberg waren demnach Notausgänge nicht beleuchtet und Rettungswege verstellt beziehungsweise verbaut. Damals konnten drei Gäste nur noch tot geborgen werden. Ein weiterer wurde schwer verletzt. Die Staatsanwaltschaft forderte im Prozess Haftstrafen für alle vier Männer. Das Urteil kann noch angefochten werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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