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Dresden: 41-Jährige soll im Darknet Mord in Auftrag gegeben haben

Für 5.500 Euro  

Dresdnerin soll im Darknet Mord in Auftrag gegeben haben

21.06.2021, 15:46 Uhr | AFP

Dresden: 41-Jährige soll im Darknet Mord in Auftrag gegeben haben. Polizei-Blaulicht (Symbolbild): Die Beschuldigte wurde bereits im Februar festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft. (Quelle: imago images)

Polizei-Blaulicht (Symbolbild): Die Beschuldigte wurde bereits im Februar festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft. (Quelle: imago images)

In Dresden soll eine 41-Jährige den Mord an der neuen Freundin ihres Ehemannes in Auftrag gegeben haben – gegen Bitcoin im Darknet. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben.

Wegen versuchter Anstiftung zum Mord hat die Staatsanwaltschaft Dresden Anklage gegen eine 41-Jährige erhoben. Die Frau soll im Februar im sogenannten Darknet die Tötung der neuen Lebensgefährtin ihres getrennt lebenden Ehemanns in Auftrag gegeben haben, wie die Staatsanwaltschaft Dresden am Montag mitteilte.

Die Darknetseite im Internet bietet demnach die gezielte Tötung von Menschen gegen Bezahlung an. Die 23-jährige neue Freundin des Ehemanns sollte innerhalb von zwei Wochen nach Zahlung einer vereinbarten Summe umgebracht werden.

Betreiber der Darknetseite bestätigen Auftrag

Die bislang unbekannten Betreiber der Darknetseite bestätigten den Ermittlungen zufolge den Auftrag. Ende Februar zahlte die in Dresden lebende Beschuldigte den Betreibern 0,2 Bitcoin und gab ihnen zudem konkrete Informationen zu dem 23-jährigen Opfer, damit dieses sicher identifiziert werden kann. Die vereinbarte Summe entspricht aktuell rund 5.500 Euro.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die 41-Jährige aus Eifersucht, Neid und Wut auf die neue Lebensgefährtin handelte. Ihre Pläne scheiterten demnach. Es sei bislang nicht zu der beauftragten Tötung gekommen.

Die Beschuldigte wurde am 26. Februar vorläufig festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft. Sie ist bislang nicht vorbestraft. Das Landgericht Dresden entscheidet nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens und die Zulassung der Anklage.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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