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Extreme Dürre in Frankreich: Macron-Regierung setzt Krisenstab ein


Macron-Regierung setzt Krisenstab wegen Dürre ein

Von afp
05.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Wegen der Dürre ist der Wasserpegel des Rheins stark gefallen.Vergrößern des BildesWegen der Dürre ist der Wasserpegel des Rheins stark gefallen. (Quelle: imago-images-bilder)
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Frankreich leidet unter der schlimmsten Dürre seit Beginn der Aufzeichnungen, vielen Gemeinden fehlt Wasser. Die Regierung ruft nun einen Krisenstab ins Leben.

Die französische Regierung hat wegen der schweren Dürre einen Krisenstab eingesetzt. "Diese Dürre ist die schlimmste, die jemals in unserem Land verzeichnet wurde", teilte das Büro von Premierministerin Elisabeth Borne am Freitag mit. Die extreme Trockenheit könne noch zwei Wochen lang anhalten oder sich sogar noch verschlimmern. Die Dürre sei eine "Katastrophe" für Landwirte im ganzen Land und für die Umwelt.

In fast allen französischen Departements gelten wegen der seit Wochen anhaltenden Trockenheit bereits unterschiedlich scharfe Beschränkungen bei der Wassernutzung, in 62 Departements gilt nach der dritten Hitzewelle in diesem Sommer die höchste Alarmstufe. Der Wetterdienst Météo-France rechnet für die kommenden Wochen nur mit wenig Erleichterung.

"Historische Situation"

Angesichts dieser "historischen Situation" habe die Premierministerin beschlossen, einen ressortübergreifenden Krisenstab einzusetzen, erklärte ihr Büro. Er soll unter anderem regelmäßig Berichte aus den am stärksten betroffenen Departements einholen, Notfallpläne vorbereiten und mögliche Maßnahmen wie die Lieferung von Trinkwasser koordinieren.

Nach Angaben von Umweltminister Christophe Béchu ist schon in mehr als hundert französischen Gemeinden die Trinkwasserversorgung zusammengebrochen. Die betroffenen Kommunen werden nun per Lkw mit Trinkwasser versorgt, "da nichts mehr in den Leitungen ist", sagte Béchu bei einem Besuch in Roumoules im Südosten Frankreichs.

Er forderte die von Wasserknappheit betroffenen Regionen auf, rechtzeitig aktiv zu werden: "Wenn Sie Wasser beschaffen müssen, sollten Sie sich nicht erst an dem Morgen darum kümmern, wenn kein Wasser mehr in den Leitungen ist." Nach Einschätzung von UN-Experten müssen sich Länder wie Frankreich angesichts des Klimawandels auf immer längere Trockenphasen einstellen.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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