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Griechenland: Feuer wütet auf griechischer Insel Euböa – Dörfer evakuiert

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Dörfer nahe Athen evakuiert  

Feuer wütet auf griechischer Insel Euböa

13.08.2018, 09:26 Uhr | AFP

Griechenland: Feuer wütet auf griechischer Insel Euböa – Dörfer evakuiert. Großaufgebot der Feuerwehr auf der Insel Euböa: Zwei Dörfer mussten evakuiert werden. (Quelle: Wassilios Aswestopoulos/imago)

Großaufgebot der Feuerwehr auf der Insel Euböa: Zwei Dörfer mussten evakuiert werden. (Quelle: Wassilios Aswestopoulos/imago)

Knapp zwei Wochen nach den verheerenden Waldbränden nahe Athen brennt es schon wieder in Griechenland. Auf der Insel Euböa mussten zwei Dörfer evakuiert werden – die Feuerwehr rückte mit 250 Mann an.

Mit einem massiven Einsatz von Löschflugzeugen und Hubschraubern hat die griechische Feuerwehr einen Großbrand auf der Insel Euböa nahe Athen unter Kontrolle gebracht. Der Brand war am Sonntagnachmittag auf der zweitgrößten griechischen Insel aus ungeklärten Gründen ausgebrochen. Starke Winde fachten die Flammen an. 

Wegen des Feuers waren zwei Dörfer evakuiert worden. 500 Menschen aus den Ortschaften Kontodespoti und Stavros seien vorsorglich in Sicherheit gebracht worden, teilten die Behörden mit. Rund 250 Feuerwehrleute waren mit 62 Löschfahrzeugen im Einsatz gegen die Flammen.

Landwirtschaftsminister Vangelis Apostolou begab sich auf die Insel rund 90 Kilometer nördlich von Athen. Der Nachrichtenagentur ANA sagte er, die Feuerwehr stelle sich darauf ein, die ganze Nacht im Einsatz zu sein. "Feuerwehrleute aus der gesamten Region wurden hierher verlegt", fügte er hinzu. Wegen des Feuers stand der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras nach Angaben seines Büros im engen Kontakt mit dem Innenministerium.


Griechenland steht noch unter dem Eindruck der bislang schlimmsten Brandkatastrophe des Landes: Am 23. Juli waren in der Umgebung der Hauptstadt Athen Waldbrände ausgebrochen, die sich rasend schnell ausbreiteten und unter anderem die Orte Mati und Rafina an der Küste erreichten. 94 Menschen kamen ums Leben. Mehr als 30 Menschen befinden sich noch immer im Krankenhaus, einige von ihnen schweben in Lebensgefahr.

Die Opposition wirft der Regierung Versagen bei der Warnung der Bevölkerung und der Evakuierung der betroffenen Gebiete vor. Die Tragödie hatte personelle Konsequenzen: Die Chefs von Polizei und der Feuerwehr wurden entlassen, der Vizeminister für Katastrophenschutz trat zurück.

Verwendete Quellen:
  • afp

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