• Home
  • Panorama
  • Ungl├╝cke
  • Zyklon "Idai": ├ťber 600 Tote in S├╝dostafrika ÔÇô immer mehr Hilfskr├Ąfte r├╝cken an


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextGehaltserh├Âhung f├╝r Olaf ScholzSymbolbild f├╝r einen TextPutin reagiert auf Witze der G7-ChefsSymbolbild f├╝r einen TextW├Ąrmepumpen f├╝r alle? Neue OffensiveSymbolbild f├╝r einen TextCorona-Zahlen steigen ÔÇô Tests kostenSymbolbild f├╝r einen TextWeniger Stau durch 9-Euro-TicketSymbolbild f├╝r einen TextT├Âdlicher Unfall auf A2 ÔÇô lange SperrungSymbolbild f├╝r einen TextGottschalk wettert gegen JungstarsSymbolbild f├╝r einen TextHuawei greift Apple mit neuen Ger├Ąten anSymbolbild f├╝r einen TextTrans-Spielerin beendet Fu├čballkarriereSymbolbild f├╝r ein VideoHund beeindruckt als KlippenspringerSymbolbild f├╝r einen TextUnfall mit neuem Tesla: TotalschadenSymbolbild f├╝r einen Watson Teaser"Maischberger"-Gast mit d├╝sterer PrognoseSymbolbild f├╝r einen TextSchlechtes H├Âren erh├Âht das Demenzrisiko

Immer mehr Hilfskr├Ąfte r├╝cken in S├╝dostafrika an

Von dpa
Aktualisiert am 23.03.2019Lesedauer: 3 Min.
Chimanimani, Simbabwe: Helfer bergen die Leiche eines 17-J├Ąhrigen, der in einer Schlammlawine infolge von Zyklon "Idai" ums Leben gekommen ist.
Chimanimani, Simbabwe: Helfer bergen die Leiche eines 17-J├Ąhrigen, der in einer Schlammlawine infolge von Zyklon "Idai" ums Leben gekommen ist. (Quelle: Kb Mpofu/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Mehr als eine Woche nach Zyklon "Idai" haben Nothelfer die Lage noch nicht im Griff. Das schiere Ausma├č der Katastrophe ├╝berw├Ąltigt sie. Jetzt rollt mehr Hilfe an. Das THW sorgt f├╝r Trinkwasser.

Die Zahl der Todesopfer infolge des verheerenden Zyklons "Idai" in S├╝dostafrika schnellt in die H├Âhe. Nach Regierungsangaben kamen in den drei betroffenen L├Ąndern Mosambik, Malawi und Simbabwe mindestens 615 Menschen um, wie ein Sprecher des UN-Nothilfeb├╝ros (Ocha) in Genf am Samstag sagte. Das UN-Weltern├Ąhrungsprogramm (WFP) baut seinen Einsatz stark aus.


Wirbelsturm verw├╝stet Mosambik: Die Bilder der Katastrophe

├ťberlebende des Zyklon "Idai" warten in einer provisorischen Zeltstadt am Stra├čenrand auf Hilfe. Unz├Ąhlige verzweifelte Menschen warten eine Woche nach dem Durchzug des Zyklons "Idai" immer noch auf Nahrung und Trinkwasser.
Auch in einem zerst├Ârten Geb├Ąude warten viele Menschen noch auf Hilfe. Der Zyklon hat vielen ihre Lebensgrundlage geraubt.
+16

"Ausma├č ist ersch├╝tternd"

"Das Ausma├č der Krise ist ersch├╝tternd", sagte der Generalsekret├Ąr der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC), Elhadj As Sy, nach einem Besuch in der schwer besch├Ądigten Stadt Beira in Mosambik. Dort behelfen sich mehr als 500.000 Menschen, die nicht genug zu essen oder sauberes Wasser haben. Es seien schon erste Choleraf├Ąlle gemeldet worden, sagte Sy. In den ├╝berfluteten Gebieten steige die Zahl der Malaria-Kranken. In stehendem Wasser k├Ânnen sich die Malaria ├╝bertragenden M├╝cken rasend schnell vermehren.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Warum Putin nicht verhaftet wird
Wladimir Putin: Der russische Pr├Ąsident besuchte erstmals nach Beginn des Ukraine-Krieges mit Tadschikistan und Turkmenistan zwei ausl├Ąndische Staaten.


Nothelfer haben die Lage auch gut eine Woche nach dem verheerenden Sturm noch nicht im Griff. Die ├ťberschwemmungen haben einen mehr als 125 Kilometer langen See geschaffen. In einige verw├╝stete Regionen seien immer noch keine Helfer vorgedrungen, berichtete das UN-Kinderhilfswerk Unicef. Im Katastrophengebiet wachse die Gefahr von Krankheiten. Dagegen will das deutsche Technische Hilfswerk (THW) vorgehen. Es hat Experten und zwei Anlagen zur Aufbereitung von Trinkwasser in die verw├╝stete Hafenstadt Beira geflogen. Die beiden Anlagen k├Ânnen bis zu 10.000 Liter Wasser pro Stunde aufbereiten.

1,8 Millionen Menschen betroffen

Am 15. M├Ąrz hatte der Wirbelsturm Mosambik, Malawi und Simbabwe verw├╝stet und mit schweren Regenf├Ąllen weite Landstriche unter Wasser gesetzt. Nach Angaben der Regierung Mosambiks kamen dort mindestens 417 Menschen ums Leben, in Simbabwe waren es nach Regierungsangaben 139 und in Malawi 59, sagte ein Ocha-Sprecher in Genf. Die Zahlen stammten von den Regierungen, betonte er.

Unicef geht davon aus, dass mindestens 1,8 Millionen Menschen betroffen sind, davon die H├Ąlfte Minderj├Ąhrige. Die Zahl d├╝rften aber weiter steigen, warnte es. Mindestens 600.000 Menschen haben laut WFP ihre Bleibe verloren. Allein in Beira seien 11.000 H├Ąuser v├Âllig zerst├Ârt worden, ebenso 2.600 Klassenzimmer und 39 Gesundheitszentren, so Unicef. Krankheiten bedrohten die Obdachlosen.

Krankheitsrisiko steigt an

"W├Ąhrend die Suche und Rettung von ├ťberlebenden weitergeht, m├╝ssen wir alles tun, um zu verhindern, dass durch Wasser ├╝bertragbare Krankheiten aus dem Desaster eine noch gr├Â├čere Katastrophe machen", sagte Unicef-Exekutivdirektorin Henrietta Fore in Beira. ├ťberschwemmungen, ├╝berf├╝llte Notunterk├╝nfte, mangelnde Hygiene, stehendes Wasser und unsauberes Trinkwasser erh├Âhen nach Angaben von Unicef das Risiko von Cholera, Malaria und Durchfall.


F├╝r das WFP rangiert die Sturmkatastrophe inzwischen in der Bedeutung auf einer Stufe mit gro├čen Eins├Ątzen wie im Jemen, in Syrien und im S├╝dsudan. "Das beschleunigt den bereits gro├čen Einsatz (von Helfern und Hilfsg├╝tern)", wie das WFP mitteilte. Die UN- und andere humanit├Ąre Helfer seien zwar seit Tagen im Einsatz, um Zehntausenden zu helfen, die alles verloren h├Ątten. "Aber jetzt, da das unglaubliche Ausma├č der Sch├Ąden deutlich wird, steigt die Zahl der Menschen, die Hilfe brauchen, rapide", sagte WFP-Sprecher Herve Verhoosel in Genf. "Das WFP braucht dringend Geld, um hunderttausende mit sofortiger ├ťberlebenshilfe zu versorgen."

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Lars Wienand
Von Lars Wienand
Zyklon├ťberschwemmung
Justiz & Kriminalit├Ąt




t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website