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Waldbrände und Moorbrände: Feuerwehren kämpfen gegen die Feuer

Gefährliche Trockenheit  

Feuerwehren kämpfen gegen Wald- und Moorbrände

25.04.2019, 12:47 Uhr | dpa

 (Quelle: dpa / Jan Woitas)
Waldbrandgefahr hat vielerorts die höchste Stufe erreicht

Die Gefahr von Waldbränden ist vielerorts in Deutschland besorgniserregend. Der Boden ist oft knochentrocken. Auffrischender Wind tut ein Übriges. Für ganz Brandenburg gilt die höchste Stufe 5. (Quelle: dpa)

Waldbrandgefahr wegen Trockenheit: Für ganz Brandenburg gilt die höchste Stufe 5 – doch vielerorts in Deutschland ist die Waldbrandgefahr besorgniserregend. (Quelle: dpa)


In weiten Teilen Deutschlands ist es sehr trocken. Immer wieder kommt es deshalb zu Waldbränden. Auch der Moorbrand bei Vechta schwelt weiter. Eine Übersicht.

Im hessischen Seulingswald hat ein Blitzschlag während eines Unwetters am Mittwochabend ein Feuer verursacht. Von dem Brand betroffen sei ein etwa sieben Hektar großes Waldgebiet in der Nähe der Autobahn A4, sagte ein Polizeisprecher. Die mit etwa 400 Einsatzkräften ausgerückte Feuerwehr habe das Feuer unter Kontrolle und gehe nicht von einer Ausweitung aus. Es drohten allerdings noch Bäume umzustürzen. Menschen seien nicht in Gefahr.

Ein Waldbrand bei Plaue beschäftigte in der Nacht zu Donnerstag die Feuerwehr im thüringischen Ilm-Kreis. Wie eine Sprecherin mitteilte, ist das Feuer mittlerweile unter Kontrolle. Etwa 200 Einsatzkräfte seien aber noch vor Ort, um die Brandherde zu überwachen. Evakuierungen seien zur Stunde nicht erforderlich, hieß es weiter.

Hubschrauber gegen Moorbrand

Das Waldstück war am Mittwoch in Brand geraten. Zuvor hatte es tagelang in einem etwa 15 Hektar großen Wald bei Saaldorf im Saale-Orla-Kreis gebrannt. Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) hat sich an beiden Brandorten einen Überblick verschafft.

Beim Moorbrand im niedersächsischen Goldenstedt bei Vechta gibt es noch keine Entwarnung. Dort versucht die Bundeswehr seit Mittwoch mit Hilfe eines Helikopters, das Feuer einzudämmen. Die Maschine nimmt bei jedem Flug bis zu 5.000 Liter Wasser aus dem nahe gelegenen Hartenbergsee auf und fliegt über das Brandgebiet. Der See sei dafür von der Polizei gesperrt worden, hieß es vom Landkreis. Der Brand war am Ostermontag ausgebrochen.

Brandstiftung in Thüringen

Bei Unterwellenborn in Thüringen (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) haben  vermutlich Brandstifter ein Waldstück angezündet. Das Feuer breitete sich am Mittwoch auf einer Fläche von 1.000 Quadratmetern aus, die Feuerwehr löschte es nach wenigen Stunden, wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte. Derzeit gehe man davon aus, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde.
 

 
Im thüringischen Schwarzatal (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) brannte es am Mittwoch ebenfalls auf fast 1.000 Quadratmetern Fläche, wie die Polizei mitteilte. Das Feuer sei unweit einer Schutzhütte ausgebrochen. Die Beamten gehen davon aus, dass eine unachtsam weggeworfene Zigarettenkippe die Ursache war. Das Feuer konnte bis Mittwochabend gelöscht werden. Bei beiden Bränden wurde niemand verletzt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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