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Angst in Teheran: Erdbeben der Stärke 4,6 erschüttert Iran

Angst vor Vulkanausbruch in Teheran  

Erdbeben erschüttert Iran – ein Toter, mehrere Verletzte

08.05.2020, 07:00 Uhr | AFP, dpa, aj

Angst in Teheran: Erdbeben der Stärke 4,6 erschüttert Iran . Der Vulkan Damavand im Iran: Nach einem Erdbeben wächst die Sorge vor einem Ausbruch. (Quelle: imago images)

Der Vulkan Damavand im Iran: Nach einem Erdbeben wächst die Sorge vor einem Ausbruch. (Quelle: imago images)

Nach einem Erdbeben der Stärke 4,6 wächst in der iranischen Hauptstadt Teheran die Angst vor einem Ausbruch des Vulkans Damavand. Viele Menschen verließen ihre Häuser und verbrachten die Nacht im Freien.

Ein Erdbeben hat in der Nacht zum Freitag (Ortszeit) Teheran sowie einige Städte östlich der iranischen Hauptstadt erschüttert. Das Epizentrum lag laut Staatsfernsehen in der Stadt Damavand, rund 70 Kilometer östlich von Teheran.

Betroffen war auch die Provinz Masandaran im Norden des Landes. Nach Angaben des iranischen Gesundheitsministeriums wurden mindestens ein Mensch getötet und sieben weitere verletzt. Ein Ministeriumssprecher appellierte an die Bevölkerung, die Ruhe zu bewahren und die Richtlinien für Beben zu beachten. Das mehrere Sekunden dauernde Beben hatte nur eine mittlere Stärke von 4,6, wie die US-Geologiebehörde USGS mitteilte.

Angst vor Vulkanausbruch

Aus Angst vor weiteren möglichen Nachbeben und einem eventuellen Ausbruch des Vulkans Damavand haben viele Menschen in Teheran ihre Häuser verlassen und die Nacht im Freien verbracht. Der Damavand ist mit seinen mehr als 5.600 Metern der höchste Berg im Iran. Aus dem ruhenden Vulkan steigt noch weiter leichter Rauch aus.

Unter dem Iran verlaufen mehrere tektonische Bruchlinien, das Land wird regelmäßig von Erdbeben erschüttert. Im November 2017 waren bei einem Beben der Stärke 7,3 in der westiranischen Provinz Kermanschah 620 Menschen ums Leben gekommen. Das verheerendste Erdbeben im Iran ereignete sich 1990: Damals wurden im Norden des Landes 40.000 Menschen durch ein Erdbeben der Stärke 7,4 getötet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur afp

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