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Heftige Unwetter auf Sardinien – mindestens drei Tote

Italienische Mittelmeerinsel  

Heftige Unwetter auf Sardinien – mindestens drei Tote

28.11.2020, 18:32 Uhr | dpa, AFP, mvl

Mehrere Tote durch Unwetter in Sardinien (Quelle: Euronews German)
Mehrere Tote in Sardinien

Auf Sardinien sind mindestens drei Menschen durch schwere Unwetter getötet worden. Die Situation bleibt dramatisch. (Quelle: Euronews German)

Dramatische Lage auf Sardinien: Mindestens drei Menschen sind durch schwere Unwetter getötet worden. (Quelle: Euronews German)


Sardinien ist von einem schweren Unwetter heimgesucht worden, mindestens drei Menschen starben bislang. Die Feuerwehr musste zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Nach Vermissten wird gesucht.

Wassermassen in den Straßen, Tote und ein Brückeneinsturz: Auf der italienischen Mittelmeerinsel Sardinien hat ein Unwetter schwere Schäden angerichtet. Die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtet von drei Toten. Diese Zahl nennt auch das deutschsprachige Nachrichtenportal "Südtirol Online" wie die Nachrichtenagentur AFP.

Zudem stürzte laut Feuerwehr eine Brücke bei der Ortschaft Bitti ein. Bis zum Nachmittag zählten die Rettungskräfte 150 Einsätze. Die Suche nach Vermissten gehe weiter.

Nicht nur Sardinien betroffen

Die Behörde für zivilen Schutz warnte davor, das Haus zu verlassen, da der Wasserstand sich sehr schnell ändern könne. Für die beliebte Urlaubsinsel Sardinien galt eine rote Wetter-Warnstufe. Auch die Insel Sizilien und die Regionen Kalabrien an der italienischen Stiefelspitze sowie die Basilikata seien von dem Unwetter betroffen, allerdings weniger stark. Die Wetterfront war aus dem Süden von Marokko und der Iberischen Halbinsel herangezogen. Auch für Sonntag mussten die Menschen mit heftigen Unwettern rechnen.

Bereits am vergangenen Wochenende hatten schwere Regenfälle in derselben Region Orte unter Wasser gesetzt und Landstraßen überschwemmt. Besonders dramatisch war die Hochwasserlage im Gebiet um die Stadt Crotone in Kalabrien. Dort waren Helfer mit Schlauchbooten und Amphibienfahrzeugen im Einsatz, um vom Wasser in Autos und Häusern eingeschlossene Menschen zu befreien. Die Feuerwehr sprach von 200 Rettungsaktionen. Verletzte hatte es demnach nicht gegeben.

Verwendete Quellen:

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