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Hurrikan "Henri" soll auf US-Ostküste treffen: Notstand in New York ausgerufen

Vorbereitung auf Sturm  

Hurrikan "Henri": Notstand in New York ausgerufen

22.08.2021, 10:43 Uhr | dpa

Hurrikan "Henri" soll auf US-Ostküste treffen: Notstand in New York ausgerufen. Vorbereitungen auf Hurrikan Henri: Für Teile New Yorks gilt nun der Notstand. (Quelle: Getty Images/Bruce Bennett)

Vorbereitungen auf Hurrikan Henri: Für Teile New Yorks gilt nun der Notstand. (Quelle: Bruce Bennett/Getty Images)

Am Sonntag soll Hurrikan "Henri" auf die US-Ostküste treffen. New Yorks Gouverneur rief nun den Notstand aus und plädierte: "New Yorker, bitte nehmen Sie das ernst". 

New Yorks Governeur Andrew Cuomo hat wegen des Hurrikans "Henri" einen Notstand für Teile des US-Bundesstaats ausgerufen. Dazu zählten die Stadt New York, Long Island und einige weitere Gebiete. Notstand wird in den USA häufig auch aus Vorsicht ausgerufen, weil so Zuständigkeiten vom Bund zu regionalen Behörden wechseln. 

"New Yorker, bitte nehmen Sie das ernst, denken Sie an Hurrikan Sandy", sagte Cuomo am Samstag bei einer Pressekonferenz. Man hoffe, die Auswirkungen des für Sonntag erwarteten Hurrikans würden nicht so schlimm wie 2012, aber ein glimpflicher Verlauf sei nicht sicher. Für die Stadt New York erwarte er aber nur schwere Regenfälle und einige leichte Überschwemmungen, sagte Cuomo. 

Großkonzert in New York abgebrochen

Am Samstagabend musste bereits ein Konzert in New York wegen schwerer Gewitter abgebrochen werden. Bis zum Ende nach rund zweieinhalb von fünf geplanten Stunden waren unter anderem Carlos Santana, Andrea Bocelli und LL Cool J bereits aufgetreten. Andere Künstler wie der Reggeaton-Star Maluma, Patti Smith und Bruce Springsteen hatten noch nicht gespielt. Bei der Veranstaltung mit 60.000 angekündigten Besuchern wollte die Stadt den Kampfgeist ihrer Bürger mit der Corona-Pandemie und das Ende vieler Einschränkungen feiern.

Der US-Wetterdienst hatte zuvor den auf den Nordosten der USA zielenden Tropensturm "Henri" am Samstagmorgen (Ortszeit) zu einem Hurrikan hochgestuft. Für Teile von Long Island und Connecticut erließ der Nationale Wetterdienst eine Hurrikanwarnung. Für den Stadtteil Flushing im Osten der Metropole New York waren Warnungen vor Sturmfluten ausgerufen, dort wird "Henri" bisher weiterhin in Tropensturm-Stärke erwartet. Er soll voraussichtlich von Sonntagmittag (Ortszeit) an auf Land treffen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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