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Messer-Attacke am Rosenheimer Platz in München: Verdächtiger schweigt zu Motiv

Tatverdächtiger gefasst  

Mehrere Verletzte nach Messer-Attacke in München

22.10.2017, 10:04 Uhr , dpa, cwe, df

Messer-Attacke am Rosenheimer Platz in München: Verdächtiger schweigt zu Motiv. Schwerbewaffnete Polizisten wachen am Rosenheimer Platz in München. (Quelle: dpa/Andreas Gebert)

Schwerbewaffnete Polizisten wachen am Rosenheimer Platz in München. (Quelle: Andreas Gebert/dpa)

Im Münchner Osten sticht ein Mann mit einem Messer auf Passanten ein. Es gibt mehrere Verletzte. Zivilfahnder nehmen den mutmaßlichen Täter fest.

Ein Mann hat am Morgen in München mehrere Menschen mit einem Messer angegriffen und acht von ihnen verletzt. Die Opfer – sechs Männer, ein 12-jähriger Junge und eine Frau – kamen mit leichten Verletzungen davon. Die Männer und das Kind wurden wegen Schnittverletzungen ambulant behandelt, die Frau nach einem Faustschlag.

Die Polizei rief die Anwohner über den Kurznachrichtendienst Twitter auf, in ihren Häusern zu bleiben und die Umgebung zu meiden. Etwa 500 Polizisten waren zeitgleich auf der Jagd nach dem Angreifer, Hubschrauber kreisten über den Stadtbezirken Au-Haidhausen und Berg am Laim. Nach gut drei Stunden kam die Entwarnung: Zivile Fahnder nahmen den mutmaßlichen Täter fest.

Bei dem Angreifer handelt es sich den Angaben zufolge um einen 33 Jahre alten Mann. Er sei deutscher Staatsbürger und in München gemeldet. Die Polizei geht davon aus, dass die Taten aus einer psychischen Störung heraus begangen wurden. Bislang schweigt der Mann zu seinem Motiv. Er sei in der Vergangenheit schon mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten – wegen gefährlicher Körperverletzung, Diebstahl und Drogendelikten. Es gebe keine Hinweise auf ein terroristisches oder religiöses Tatmotiv.

Täter stach an mehreren Plätzen zu

Die Angriffe ereigneten sich laut Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins an sechs verschiedenen Orten. Der Täter stach demnach unter anderem am Rosenheimer Platz, am Paulanerplatz und an der Ständlerstraße "wahllos" auf Menschen ein. Die Polizei suchte mit einem Großaufgebot nach dem Angreifer.

Im Fahndungsaufruf der Behörden hieß es zunächst, der Täter trage eine graue Hose, eine grüne Trainingsjacke, einen Rucksack mit Isomatte und sei mit einem schwarzen Rad unterwegs. Der Verdächtige habe eine "korpulente Figur", kurze mittelblonde Haare und sei unrasiert.

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