Sie sind hier: Home > Panorama > Kriminalität >

In Indien vergewaltigt ein 27-Jähriger seine acht Monate alte Cousine

Erschütternder Fall in Indien  

Mann soll Baby vergewaltigt haben

30.01.2018, 14:23 Uhr

In Indien vergewaltigt ein 27-Jähriger seine acht Monate alte Cousine. Die Proteste gegen Vergewaltigungen in Indien nehmen zu. (Quelle: imago images/Sanjay Purkait)

Die Proteste gegen Vergewaltigungen in Indien nehmen zu. (Quelle: Sanjay Purkait/imago images)

In der indischen Hauptstadt Neu Delhi soll ein Mann seine acht Monate alte Cousine vergewaltigt haben. Der Verdächtige wurde festgenommen.

Die Eltern brachten ihre Tochter ins Krankenhaus, nachdem sie sie bei ihrer Rückkehr von der Arbeit blutüberströmt in ihrem Bett aufgefunden hatten, wie die Nachrichtenagentur Press Trust of India am Dienstag berichtete. Das Baby sei wegen seiner Verletzungen drei Stunden lang operiert worden.

Der Verdächtige wurde dem Bericht zufolge nach dem Gesetz zum sexuellen Missbrauch von Kindern angeklagt und muss mit einer lebenslangen Haftstrafe rechnen.

"Das Schlimmste ist passiert", schrieb die Vorsitzende von Delhis Frauenkommission, Swati Maliwal, im Kurzbotschaftendienst Twitter. "Ein acht Monate altes Baby wurde in der Hauptstadt brutal vergewaltigt und kämpft im Krankenhaus um sein Leben."

Kindesmissbrauch in Indien keine Seltenheit

Vergewaltigungen sind in Indien weit verbreitet, und in vielen Fällen sind die Opfer Kinder. Nach Angaben des UN-Kinderrechtskomitees waren im Jahr 2014 ein Drittel der Vergewaltigungsopfer auf dem Subkontinent minderjährig. Im Jahr 2015 wurden nach Behördenangaben insgesamt 11.000 Vergewaltigungen an Kindern gemeldet – allein in Neu Delhi seien jeden Tag drei Kinder vergewaltigt worden.

Im Jahr 2012 geriet die Gruppenvergewaltigung einer Studentin in der indischen Hauptstadt in die Schlagzeilen. Der Übergriff, der zum Tod der jungen Frau führte, löste wütende Demonstrationen aus. Als Konsequenz aus dem Fall verschärfte die indische Regierung die Bestrafung von Sexualstraftätern.

Quelle:
- AFP

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal