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Hintergrund unklar: Brandanschlag auf Moschee in Ulm

Auch Moschee betroffen  

Unbekannte werfen Brandsätze auf Wohnhaus

19.03.2018, 17:19 Uhr | AFP

Hintergrund unklar: Brandanschlag auf Moschee in Ulm. Rußpuren sind auf dem Gehweg vor einem vergitterten Fenster eines als Moschee genutzten Hauses zu sehen: Nächtlicher Brandanschlag auf Haus mit türkischem Gemüseladen und Moschee in Ulm. (Quelle: dpa/1993317)

Rußpuren sind auf dem Gehweg vor einem vergitterten Fenster eines als Moschee genutzten Hauses zu sehen: Nächtlicher Brandanschlag auf Haus mit türkischem Gemüseladen und Moschee in Ulm. (Quelle: 1993317/dpa)

Unbekannte haben Molotowcocktails auf ein Wohnhaus mit einem türkischen Geschäft und einer Moschee in Ulm geworfen. In den letzten Tagen wurden deutschlandweit mehrere Moscheen und türkische Geschäfte angegriffen.

Im baden-württembergischen Ulm ist ein Brandanschlag auf ein Haus mit einem türkischen Gemüsegeschäft sowie einer Moschee verübt worden. Unbekannte Täter warfen in der Nacht zu Montag zwei Molotowcocktails gegen die Wand, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Eine Streifenwagenbesatzung löschte das vor der Fassade entstandene Feuer mit einen Feuerlöscher.

Hintergründe unklar

Das Haus beherbergt neben dem Obst- und Gemüseladen nach Angaben der Beamten auch mehrere Wohnungen sowie eine Moschee im Hinterhaus. Die Hintergründe der Tat seien bislang unbekannt, erklärten die Ermittler. Es sei eine spezielle Ermittlungsgruppe gebildet worden. Zeugen hätten das Feuer gegen 3 Uhr gemeldet. In der Nähe fanden Polizisten demnach noch drei weitere Glasflaschen mit brennbarer Flüssigkeit.

In den vergangenen Tagen waren bundesweit mehrere Moscheen, Kulturzentren und Geschäfte mit türkischem Hintergrund zum Ziel von Brandanschlägen und anderen Attacken geworden. In einigen Fällen gehen die Ermittler davon aus, dass Kurden hinter den Taten stehen. Eine Offensive des türkischen Militärs auf die mehrheitlich von Kurden bewohnte Stadt Afrin in Nordsyrien sorgt derzeit für starke Spannungen.

Verwendete Quellen:
  • AFP

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