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Germering: Polizei schießt auf mutmaßlichen Geldautomaten-Sprenger

Versuchter Raub  

Polizei schießt auf mutmaßlichen Geldautomaten-Sprenger

17.10.2018, 18:59 Uhr | dpa

Germering: Polizei schießt auf mutmaßlichen Geldautomaten-Sprenger. Polizisten arbeiten am abgesperrten Tatort: Ermittler hatten die Tatverdächtigen zuvor observiert, sodass sie eingreifen konnten, kurz bevor die Männer die Bank betreten wollten. (Quelle: dpa/Tobias Hase)

Polizisten arbeiten am abgesperrten Tatort: Ermittler hatten die Tatverdächtigen zuvor observiert, sodass sie eingreifen konnten, kurz bevor die Männer die Bank betreten wollten. (Quelle: Tobias Hase/dpa)

In Bayern haben zwei Männer versucht, einen Geldautomaten zu sprengen. Die Polizei konnte rechtzeitig eingreifen und einen der Täter in Gewahrsam nehmen. 

Die Polizei hat in Germering bei München einen mutmaßlichen Geldautomaten-Sprenger angeschossen und verletzt. Mit einem Komplizen soll der Mann versucht haben, am frühen Mittwochmorgen einen Geldautomaten zu knacken, teilte die Polizei mit. Ermittler kamen den beiden aber zuvor.

Bei der Flucht der mutmaßlichen Täter mit einem Auto schossen die Beamten auf den Wagen – dabei wurde der Mann verletzt. Er kam in ein Krankenhaus. Der zweite Tatverdächtige entkam zu Fuß.

Bei einer zweiten Aktion im benachbarten Gilching (Landkreis Starnberg) nahm die Polizei drei weitere mutmaßliche Geldautomatensprenger fest. Details sind noch unklar.

Observierung der Tatverdächtigen

Ermittler hatten die Tatverdächtigen in Germering observiert, sagte der Sprecher. Kurz bevor die Männer die Bank betreten wollten, griffen die Spezialeinheiten zu. Die Polizei geht davon aus, dass die Männer Gas in den Automaten leiten wollten, um ihn zu sprengen und anschließend Geld zu stehlen.

Der angeschossene Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Wie schwer seine Verletzungen sind, war zunächst nicht bekannt. Lebensgefahr habe für den Mann keine bestanden.

Am Mittwochvormittag untersuchten Spezialisten des Landeskriminalamts den Tatort in Germering. Dabei sollte auch geklärt werden, wie viele Schüsse die Elite-Polizisten abgegeben hatten. Die von der Bank flüchtenden Männer waren nach ersten Erkenntnissen der Ermittler nicht bewaffnet.

Nach dem Flüchtigen suchten die Beamten in der Region mit einem Großaufgebot, unter anderem mit einem Hubschrauber.

Verwendete Quellen:
  • dpa-AFX

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