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Fürstenfeldbruck – Nach Computervirus in Klinik: Rettungswagen fahren wieder

Nach Computervirus in Klinik  

Rettungswagen fahren wieder

19.11.2018, 12:17 Uhr | dpa

Fürstenfeldbruck – Nach Computervirus in Klinik: Rettungswagen fahren wieder. Zwei Ärzte schauen auf Computerbildschirme: In einer Klinik in Bayern sind hunderte Computer wegen eines Cyberangriff ausgefallen. (Quelle: imago images/Symbolbild/Manfred Weis)

Zwei Ärzte schauen auf Computerbildschirme: In einer Klinik in Bayern sind hunderte Computer wegen eines Cyberangriff ausgefallen. (Quelle: Symbolbild/Manfred Weis/imago images)

Nach einer Computervirus-Attacke kehrt am Klinikum Fürstenfeldbruck langsam wieder Normalität ein. Das Krankenhaus könne wieder von Krankenwagen angefahren werden, heißt es.

Entwarnung gab der Vorstand des Klinikums, Alfons Groitl, am Montag: "Wir sind aktuell wieder angemeldet bei der Leitstelle", sagte Groitl. "Alle Patienten werden versorgt. Der Betrieb läuft." Es werde aber noch eine Weile dauern, bis alle Stellen im Klinikum wieder Computer hätten. Rund 130 von etwa 400 Rechnern seien wieder im Einsatz. Pro Stunde würden 10 bis 15 Computer gesäubert und mit Softwareprogrammen neu aufgesetzt.

Wegen des Vorfalls hatte sich das Klinikum zeitweise von der Integrierten Leitstelle des oberbayerischen Landkreises abgemeldet, damit Rettungswagen nur noch lebensgefährlich erkrankte oder verletzte Menschen dorthin brachten. Andere Patienten wurden in Krankenhäuser nach München, Dachau, Starnberg und Landsberg am Lech gebracht.

Vor gut einer Woche waren die ersten Rechner betroffen, der Virus breitete sich schnell im gesamten Netzwerk des Hauses aus. Die Zentralstelle Cybercrime Bayern bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg ermittelt. Laut Groitl ist der Hintergrund des Vorfalls noch nicht geklärt.


Die Zentralstelle "Cybercrime Bayern" hat Ermittlungen zu einem Computervirus aufgenommen, der das Klinikum Fürstenfeldbruck lahmlegte. Es könne sich um eine schädliche Software handeln, die eigentlich Bankdaten ausspäht, vermutete ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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