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Laut Behörden in Marokko: Urlauberinnen sind wohl Opfer eines Terroranschlags

Nach Mord an Touristinnen in Marokko  

Drei Verdächtige festgenommen: Verbindungen zur IS-Terrormiliz

21.12.2018, 00:26 Uhr | dpa

Laut Behörden in Marokko: Urlauberinnen sind wohl Opfer eines Terroranschlags. Das vom marokkanischen Nachrichtensender 2M zur Verfügung gestellte Foto zeigt Forensiker, die die Gegend um ein Zelt in einer abgelegenen Gegend im Atlasgebirge untersuchen. (Quelle: dpa/2m/2M/AP)

Das vom marokkanischen Nachrichtensender 2M zur Verfügung gestellte Foto zeigt Forensiker, die die Gegend um ein Zelt in einer abgelegenen Gegend im Atlasgebirge untersuchen. (Quelle: 2m/2M/AP/dpa)

Am Fuße des Toubkal-Bergs in Marokko wurden zwei tote Frauen aus Skandinavien gefunden. Mehrere Verdächtige sind festgenommen worden – laut den Behörden haben sie Verbindungen zu einer Terrorgruppe.

In der Nacht zum Donnerstag waren Fahndungsfotos von drei Verdächtigen veröffentlicht worden. Einer von ihnen ist darauf mit einem langen weißen Gewand, einer weißen Kopfbedeckung und dichtem Bart zu sehen. Ein zweiter trägt ebenfalls einen nicht gestutzten Bart, ein Dritter weist ein hageres Gesicht mit Kinnbart auf.

Bereits kurz nach dem Fund der Leichen war am Montag ein Verdächtiger festgenommen worden, der nach Angaben der Staatsanwaltschaft Mitglied einer islamischen Extremistengruppe ist.

Die Leichen der jungen Frauen - die 24-jährige Dänin Louisa Vesterager Jespersen und ihre vier Jahre ältere norwegische Freundin Maren Ueland - waren am Montag in einer einsamen Gegend des Atlas-Gebirges gefunden worden, zwei Stunden Fußmarsch vom Dorf Imlil entfernt. Eine der beiden jungen Frauen wurde nach Angaben aus Ermittlerkreisen enthauptet.

Die beiden Frauen hatten in dem bei Wanderern beliebten Gebiet am Fuß des Berges Toubkal, dem höchsten Gipfel Nordafrikas, ihr Zelt zum Übernachten aufgeschlagen.

Marokkos Ministerpräsident Saad-Eddine el Othmani verurteilte das "abscheuliche Verbrechen" als "Stich in den Rücken Marokkos und der Marokkaner". Ein Regierungssprecher sprach von einem "terroristischen" Akt.


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