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Obdachlose angezündet – Täter muss acht Jahre in Haft

Von dpa, afp, dru

Aktualisiert am 05.03.2019Lesedauer: 2 Min.
Brandspuren am S-Bahnhof Schöneweide am abgesperrten Tatort: Der stark alkoholisierte Angeklagte habe nach einem Streit Benzin gekauft und die Opfer angezündet.
Brandspuren am S-Bahnhof Schöneweide am abgesperrten Tatort: Der stark alkoholisierte Angeklagte habe nach einem Streit Benzin gekauft und die Opfer angezündet. (Quelle: Britta Pedersen/dpa-bilder)
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Vor rund sieben Monaten hatte ein 48-jähriger Mann zwei Obdachlose mit Benzin überschüttet und angezündet. Monate später erlag eines der Opfer nun seinen Verletzungen. Den Täter erwarten nun acht Jahre Haft.

Für eine tödliche Feuerattacke auf zwei obdachlose Männer in Berlin-Schöneweide vor rund sieben Monaten ist ein 48-Jähriger zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Der Angeklagte habe die Opfer nach einem Streit mit Benzin übergossen und angezündet, begründete das Landgericht am Dienstag.

Ein 47 Jahre alter Mann erlag Monate nach dem Brandanschlag seinen schweren Verletzungen. Ein damals 62-Jähriger erlitt leichtere Verletzungen. Der Angeklagte wurde nun des Totschlags sowie des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung schuldig gesprochen.

110 Tage später verstirbt eins der Opfer

Der 48-Jährige soll am 22. Juli 2018 mit den Geschädigten, mit denen er zuvor mehrfach gezecht habe, in einen Streit geraten sein. Der stark alkoholisierte Angeklagte habe danach Benzin gekauft, das er auch "zum Schnüffeln" nutzen wollte, hieß es weiter im Urteil. Gegen 23:00 Uhr sei er aus einem Ärger heraus auf die auf dem Vorplatz des S-Bahnhofes Schöneweide sitzenden Männer herangetreten, habe sie mit Benzin übergossen und angezündet.

Die Angabe von T., er sei gestolpert und habe die beiden Männer aus Versehen in Brand gesetzt, bezeichnete das Gericht als "abwegig". Durch sein Tun im Juli vergangenen Jahres habe der Angeklagte den Tod beider Männer billigend in Kauf genommen, hieß es.


Zeugen hatten die brennende Bekleidung der Opfer gelöscht. Sie waren in das Unfall-Krankenhaus Berlin gebracht worden. Der 47-Jährige, der in ein künstliches Koma versetzt worden war, starb 110 Tage später. Die Staatsanwältin hatte neun Jahre Haft verlangt. Der Verteidiger stellte keinen konkreten Strafantrag.

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