Sie sind hier: Home > Panorama > Kriminalität >

"Kultur von Gewalt": Niederlande verbieten Rockerclub Hells Angels

"Kultur von Gewalt"  

Die Niederlande verbieten den Rockerclub Hells Angels

29.05.2019, 17:55 Uhr | dpa

"Kultur von Gewalt": Niederlande verbieten Rockerclub Hells Angels. Hells Angels verboten: Das Verbot gilt nicht nur für die niederländischen Charter des Clubs. Auch die weltweite Organisation darf dem Urteil zufolge nicht mehr in den Niederlanden aktiv sein. Foto: Robert Vos/ANP/epa. (Quelle: dpa)

Hells Angels verboten: Das Verbot gilt nicht nur für die niederländischen Charter des Clubs. Auch die weltweite Organisation darf dem Urteil zufolge nicht mehr in den Niederlanden aktiv sein. Foto: Robert Vos/ANP/epa. (Quelle: dpa)

Die Gesellschaft müsse geschützt werden: In den Niederlanden sind die Hells Angels nun verboten. Sie sind nach Urteil der Richter eine Gefahr.

Der Rockerclub Hells Angels wird nach einem Gerichtsurteil in den Niederlanden verboten. Der Club verstoße gegen die öffentliche Ordnung und sei eine Gefahr für die Gesellschaft, urteilte am Mittwoch ein Zivilgericht in Utrecht.

Die Staatsanwaltschaft hatte das Verbot beantragt wegen zahlreicher Verbrechen und Gewalttaten von Mitgliedern des Motorradclubs. In der Organisation herrsche "eine Kultur von Gewalt", sagten auch die Richter. Davor müsse die Gesellschaft geschützt werden.

Verbot gilt nicht nur für niederländischen Ableger

Das Verbot gilt nicht nur für die niederländischen Charter des Clubs. Auch die weltweite Organisation darf dem Urteil zufolge nicht mehr in den Niederlanden aktiv sein. "Die Organisation Hells Angels ist eine Gefahr für die öffentliche Ordnung", urteilte das Gericht.


Die Anwälte der Hells Angels wollen nach Prüfung des Urteils Berufung einlegen. Vor rund zehn Jahren war die Staatsanwaltschaft noch mit dem Verbotsantrag vor Gericht gescheitert. In Deutschland gibt es bislang noch kein bundesweites Verbot. Seit 1983 sind hier jedoch eine Reihe ihrer Ortsclubs, sogenannte Charter, verboten worden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal