Sie sind hier: Home > Panorama > Kriminalität >

Mordserie auf Zypern: Polizei findet siebte Leiche – ist es die letzte?

Mordserie auf Zypern  

Polizei findet siebte Leiche – und damit die letzte?

13.06.2019, 10:41 Uhr | dpa

Mordserie auf Zypern: Polizei findet siebte Leiche – ist es die letzte?. Fundort der siebten Leiche: Nach fast zweimonatiger Suche glaubt die Polizei, alle Opfer gefunden zu haben.  (Quelle: AP/dpa/hilippos Christou)

Fundort der siebten Leiche: Nach fast zweimonatiger Suche glaubt die Polizei, alle Opfer gefunden zu haben. (Quelle: hilippos Christou/AP/dpa)

Ein Hauptmann der Nationalgarde sagt, er habe sieben Menschen getötet. Nun hat die Polizei auch die Leiche des vermeintlich letzten Opfers gefunden. Ist die grausame Mordserie auf Zypern damit wirklich beendet? 

Bei der Suche nach den Opfern eines Serienmörders auf der Mittelmeerinsel Zypern hat die Polizei eine weitere Leiche entdeckt. Taucher fanden sie am Mittwochnachmittag in einem Koffer, der in einem Baggersee versenkt worden war.

Es handle sich allen Anzeichen nach um die Leiche eines sechsjährigen Mädchens, berichtete der Staatsrundfunk (RIK) am Morgen. Dies müsse aber noch gerichtsmedizinisch bestätigt werden, hieß es. In der für die Insel beispiellosen Mordserie steigt die Zahl der bisher gefundenen Opfer damit auf sieben.

Keine weiteren Opfer vermutet

Der mutmaßliche Täter, ein 35-jähriger Hauptmann der zyprischen Nationalgarde, hat nach Polizeiangaben bisher sieben Morde gestanden. Die Opfer – fünf Frauen und zwei Kinder – sollen aus Asien und Rumänien stammen. Die Frauen hatten demnach als Haushälterinnen auf Zypern gearbeitet.

Die Polizei fand Leichen bisher in einer verlassenen Erzgrube und in zwei Baggerseen. Die Behörden gehen davon aus, dass der mutmaßliche Täter keine weiteren Menschen getötet hat, berichteten übereinstimmend mehrere zyprische Zeitungen unter Berufung auf Polizeikreise.
 

 
Der Fall hält Zypern seit April in Atem. Der zyprische Justizminister trat im Mai zurück, der Polizeichef wurde gefeuert. Kritik an den Behörden entfachte sich vor allem deshalb, weil es sich bei den Vermissten um Ausländerinnen und Menschen am Rande der Gesellschaft gehandelt habe und die Polizei deshalb trotz Vermisstenanzeigen schon seit 2016 nicht aktiv geworden sei.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
30% auf alle bereits reduzierten Artikel!
bei TOM TAILOR
Anzeige
Dein Wunschmix: Daten, MIN/SMS wie du es brauchst
Prepaid wie ich will von congstar
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal