Sie sind hier: Home > Panorama > Kriminalität >

Mutter und Tochter aus München vermisst – Blutspuren gefunden

Mutter und Tochter vermisst  

Blutspuren gefunden – Verdacht gegen Ehemann erhärtet sich

13.08.2019, 16:54 Uhr | AFP

 (Quelle: Reuters)
Vermisste Mutter und Tochter: Teppich mit Blutspuren gefunden

Im Fall der vermissten Maria Gertsuski und ihrer Tochter haben die Ermittler haben über den Stand der Dinge informiert. (Quelle: Reuters)

Vermisste Mutter und Tochter in München: Die Ermittler stellen neue Erkenntnisse vor, die einen Tatverdächtigen belasten. (Quelle: Reuters)


Im Fall der vermissten Maria und Tatiana G. aus München haben die Ermittler eine Fußmatte und einen Teppich mit Blutspuren gefunden. Der Mann und Stiefvater sitzt bereits in Haft. 

Einen Monat nach dem Verschwinden einer Frau und ihrer Tochter in München hat sich der Verdacht auf ein Tötungsdelikt erhärtet. Die Ermittler fanden in einem Waldstück Blutspuren auf einer Fußmatte und einem Teppich, die von der mutmaßlich getöteten 41-Jährigen und ihrer 16 Jahre alten Tochter stammen. Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Damit erhärtete sich auch der Verdacht gegen den festgenommenen Ehemann und Stiefvater.

Die Ermittler hätten herausgefunden, dass in der Wohnung eine Fußmatte und ein Teppich fehlten, sagte der Leiter der Münchner Mordkommission, Josef Wimmer. Diese seien schließlich im Truderinger Forst gefunden worden. Darauf befanden sich demnach Blutabtragungen, die der vermissten Maria G. und ihrer Tochter Tatiana zugeordnet werden konnten. Die Leichen der beiden wurden bislang nicht gefunden.
 

 
Bereits kurz nach ihrem Verschwinden Mitte Juli war der Mann und Stiefvater festgenommen worden. Er sitzt seither in Untersuchungshaft, äußerte sich aber bislang nicht zu den Vorwürfen. Die Ermittler gingen davon aus, dass zunächst die Frau und danach die Tochter getötet worden sei, sagte Staatsanwalt Ken Heidenreich. Im Fall der Mutter geht die Staatsanwaltschaft demnach derzeit von Totschlag aus, bei der Tochter von Mord zur Verdeckung der Tat.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal