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Bochum: Häftling flüchtet aus JVA – Großfahndung im Ruhrgebiet

Großfahndung im Ruhrgebiet  

42-Jähriger türmt aus der JVA – Hubschrauber im Einsatz

16.08.2019, 11:18 Uhr | dpa, AFP, jmt

Bochum: Häftling flüchtet aus JVA – Großfahndung im Ruhrgebiet. Die JVA Bochum in der Nacht: Nach der Flucht wurde eine Großfahndung eingeleitet. (Quelle: dpa)

Die JVA Bochum in der Nacht: Nach der Flucht wurde eine Großfahndung eingeleitet. (Quelle: dpa)

Über eine fünf Meter hohe Mauer ist ein Strafgefangener in Bochum aus dem Gefängnis geflohen. Dort saß er für gefährliche Körperverletzung und schweren Raub ein. Die Polizei setzt Hubschrauber und Spürhunde ein.

Mit einem Großaufgebot sucht die Polizei im Ruhrgebiet nach einem Bochumer Gefängnisausbrecher. Der 42-jährige Straftäter überwand am Donnerstagabend mit einer Stangenkonstruktion eine rund fünf Meter hohe Mauer und tauchte zu Fuß in den umliegenden Straßen unter, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Auch Spürhunde und ein Hubschrauber sind an dem Einsatz beteiligt.

Der Serbe saß wegen gefährlicher Körperverletzung, Diebstahls und schweren Raubes in der JVA. Er habe noch eine Haft bis 2021 zu verbüßen, hieß es weiter. Am Freitagmorgen sagte ein Polizeisprecher, die Fahndung sei bisher erfolglos gewesen. Die Ermittler hätten auch keine konkrete Vermutung, wo sich der Mann aufhalten könnte.

Fahndungsbild der Polizei: Der 42-jährige Strafgefangene Aleksander Erceg ist in der Nacht zu Freitag aus der JVA Bochum geflohen. (Quelle: Polizei Bochum)Fahndungsbild der Polizei: Der 42-jährige Strafgefangene Aleksander Erceg ist in der Nacht zu Freitag aus der JVA Bochum geflohen. (Quelle: Polizei Bochum)

Für seine Flucht habe der Mann wahrscheinlich seine Stellung als Sportwart ausgenutzt, teilte die Justizvollzugsanstalt mit. Nach bisherigen Erkenntnissen hat er "Teile aus dem Sportbereich" so zusammenmontiert, dass er sie als "Steighilfe" benutzen konnte. Der 42-Jährige sei für die Wartung der Geräte in der Turnhalle zuständig gewesen und dabei nicht permanent überwacht worden.

Wahrscheinlich sei er am Donnerstagabend über ein Oberlicht im zweiten Stock auf ein Vordach gesprungen, von dort in den Innenhof gelangt und dann über die Mauer geklettert. In diesem Bereich gebe es keine Kameraüberwachung. Es sei unklar, ob der 42-Jährige sich bei dem Auf- und Abstieg verletzt haben könnte, sagte ein Polizeisprecher. Bislang gebe es darauf keine Hinweise. Ein Zeuge hatte beobachtet, wie der Häftling zu Fuß floh.


Der circa 1,75 Meter große Serbe hat laut Polizei eine schlanke, drahtige Figur, braune Augen und nach hinten gegelte schulterlange Haare. Außerdem habe er Tätowierungen an Oberkörper und Oberarmen. Die Polizei sucht mit einem Großaufgebot nach dem Mann, auch Spürhunde und ein Hubschrauber sind an dem Einsatz beteiligt. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP

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