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Baden-Württemberg: Vorbestrafter Sexualtäter filmt heimlich Mädchen in Umkleiden

Baden-Württemberg  

Vorbestrafter Sexualtäter filmt heimlich Mädchen in Umkleiden

13.09.2019, 15:45 Uhr | AFP

Baden-Württemberg: Vorbestrafter Sexualtäter filmt heimlich Mädchen in Umkleiden. Blaulicht eines Streifenwagens (Quelle: imago images/Alexander Pohl/Symbolbild)

Blaulicht eines Streifenwagens: Bei der Durchsuchung der Wohnräume des Tatverdächtigen konnte die Polizei belastendes Material sicherstellen. (Quelle: Alexander Pohl/Symbolbild/imago images)

In Baden-Württemberg soll ein Mann Kameras in Umkleidekabinen installiert haben, um heimlich Aufnahmen von Mädchen zu speichern. Der 29-Jährige befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

Polizei und Staatsanwaltschaft in Baden-Württemberg ermitteln gegen einen einschlägig vorbestraften 29-Jährigen aus dem Raum Winnenden, weil er heimlich Mädchen in Umkleideräumen gefilmt haben soll. Die Ermittler werfen dem Mann sexuellen Missbrauch von Kindern und Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen vor, wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Polizeipräsidium Aalen mitteilten. Zudem soll er sich Kindern nackt gezeigt haben.

Mann war wegen Kindesmissbrauchs vorbestraft

Der Mann ist bereits wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern vorbestraft. Er wurde 2018 zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Zwei Sporthallen in Leutenbach konnten als Tatorte identifiziert werden. Die Aufnahmen seien am Rande von Sportangeboten eines Vereins entstanden. Es habe sich nicht um Schulsport gehandelt. Bei der Durchsuchung der Wohnung des Manns wurden ein Smartphone, ein Laptop und Speichermedien gefunden, deren Auswertung Hinweise auf verschiedene Taten brachten. Er tauchte danach kurz unter, sitzt nun aber in Untersuchungshaft.

Der 29-Jährige soll den Angaben zufolge wiederholt eine Kamera in Umkleideräumen von Sporthallen versteckt haben, um Mädchen beim Umziehen zu filmen. In anderen Fällen habe er Umziehsituationen vorgetäuscht, um sich selbst den Mädchen nackt zeigen zu können, als sie den Umkleideraum betraten. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Mädchen nichts von der Motivation des Tatverdächtigen wussten.
 

 
Laut ersten Ermittlungsergebnissen kam es zu keinem Körperkontakt zwischen den betroffenen Mädchen und dem 29-Jährigen. Er habe auch keinen Kontakt zu ihnen aufgenommen. Zu den Opfern oder den örtlichen Vereinen habe er in keiner Beziehung gestanden. Daher sei unklar, ob die betroffenen Kinder und Jugendlichen die Straftaten wahrgenommen hätten. Bislang seien mehr als 20 Opfer zwischen zehn und 14 Jahren identifiziert worden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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