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Kamerun: Von Piraten entführte Seeleute wieder frei

Nach fünf Wochen Gefangenschaft  

Von Piraten entführte Seeleute sind wieder frei

24.09.2019, 17:49 Uhr | dpa

Kamerun: Von Piraten entführte Seeleute wieder frei. Das Firmenschild der Reederei MC-Schiffahrt in Hamburg: Ob ein Lösegeld gezahlt wurde wollte die Rederei nicht mitteilen. (Quelle: dpa/Markus Scholz)

Das Firmenschild der Reederei MC-Schiffahrt in Hamburg: Ob ein Lösegeld gezahlt wurde wollte die Rederei nicht mitteilen. (Quelle: Markus Scholz/dpa)

Nach fünf Wochen in Gefangenschaft ist die Besatzung eines Hamburger Frachters wieder frei. Die Crew der "MarMalaita" wurde in Kamerun festgehalten und wurde nach Verhandlungen mit der Reederei entlassen. 

Die Mitte August vor der Küste Kameruns von Piraten von dem Frachtschiff "MarMalaita" verschleppten acht Seeleute sind wieder frei. Das Schiff gehört zur Hamburger Reederei MC-Schiffahrt.

Nach Verhandlungen mit Vertretern der Piraten sei schließlich die sichere Freilassung der Besatzung erreicht worden, schrieb die Reederei MC-Schiffahrt auf seiner Homepage. Über die auf der Homepage veröffentlichten Informationen hinausgehende Angaben - etwa ob Lösegeld gezahlt wurde - wollte die die Reederei nicht machen.

Vertreter der Rederei nahmen die Crew in Empfang 

Alle Besatzungsmitglieder seien unverletzt geblieben und bereits am vergangenen Sonntag auf dem Flughafen in Frankfurt gelandet, hieß es auf der Homepage. Dort seien sie von Vertretern der Reederei in Empfang genommen worden.

"Wir sind so glücklich mitteilen zu können, dass dieses schreckliche Ereignis schließlich ein glückliches Ende genommen hat und unsere Besatzung nach so einer beängstigenden Zeit wieder bei seiner Familie ist", teilte das Unternehmen mit.

Vier Russen, drei Philippiner und ein Ukrainer

Die Piraten waren in der Nacht zum 15. August an Bord der "MarMalaita" gekommen, die in der Millionenstadt Duala vor Anker lag. Sie hatten nach Angaben der Reederei acht der zwölf Besatzungsmitglieder mitgenommen, vier Russen, drei Philippiner und einen Ukrainer.
 

 
Piratenüberfälle und Entführungen gibt es öfter vor der Küste Westafrikas, meist mit Lösegeldforderungen. Nach Angaben des Auswärtigen Amts besteht in vielen Regionen des Landes ein hohes Entführungsrisiko.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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