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Krefeld: Mann mit Messer raubt Auto – Vater rettet Kinder

Aus psychatrischer Klinik geflohen  

Mann mit Messer raubt Auto – Vater rettet Kinder

11.12.2019, 11:41 Uhr | AFP

Krefeld: Mann mit Messer raubt Auto – Vater rettet Kinder. Ein Polizeiwagen im Einsatz (Symbolbild): Die Beamten konnten den Flüchtigen kurz nach dem Autodiebstahl stellen. (Quelle: imago images/Jannis Große)

Ein Polizeiwagen im Einsatz (Symbolbild): Die Beamten konnten den Flüchtigen kurz nach dem Autodiebstahl stellen. (Quelle: Jannis Große/imago images)

Mit einem Messer in der Hand hat ein psychisch kranker Mann in Krefeld versucht ein Auto zu entführen – in dem Fahrzeug saßen zwei Kinder. Der Vater rettete sie in letzter Sekunde. Der Täter fuhr davon.

Ein mit einem Messer bewaffneter Patient ist aus der geschlossenen Abteilung einer psychiatrischen Klinik in Krefeld geflohen und hat versucht, ein Auto mit zwei Kindern in seine Gewalt zu bringen. Wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilte, bedrohte der 23-Jährige am Dienstabend das Personal und erzwang so zunächst seinen Weg ins Freie.

Unmittelbar danach bedrohte er auf dem Klinikparkplatz einen Mann, der seine beiden Kinder in einem geparkten Auto anschnallen wollte. "Geistesgegenwärtig" habe der Vater diese aus dem Fahrzeug gerissen und dem psychisch kranken Mann sein Auto überlassen, erklärten die Beamten. Der offenkundig verwirrte Patient durchbrach damit die geschlossene Schranke des Klinikgeländes und fuhr davon.

Von Polizei überwältigt

Dabei wurde er von mehreren Streifenwagen der inzwischen eingetroffenen Polizei verfolgt. Als der Flüchtige kurz darauf anhielt, wurde er überwältigt. Dabei setzten die Beamten nach eigenen Angaben auch Pfefferspray ein.
 

 
Der Mann befindet sich nun wieder in dem Krankenhaus, bei dem es sich um eine Ansammlung verschiedener Kliniken für psychische, somatische und psychosomatische Beschwerden handelt. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln nun die Hintergründe des Geschehens, hieß es. Der Patient war demnach polizeibekannt. Nähere Angaben dazu gab es nicht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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