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Zypern: Diebe stehlen Urne – Eltern erhalten Asche des Sohnes zurück

Zypern  

Diebe stehlen Urne aus Mietwagen – Polizei schnappt Verdächtige

30.12.2019, 17:42 Uhr | dpa

Zypern: Diebe stehlen Urne – Eltern erhalten Asche des Sohnes zurück. Ein Polizeiwagen in Zypern (Symbolbild): Die Polizei hat zwei Verdächtige im Fall der gestohlenen Urne auf Zypern festgenommen. (Quelle: imago images/Florian Schuh)

Ein Polizeiwagen in Zypern (Symbolbild): Die Polizei hat zwei Verdächtige im Fall der gestohlenen Urne auf Zypern festgenommen. (Quelle: Florian Schuh/imago images)

Diebe brechen in Zypern in ein Mietwagen ein – und stehlen die Asche eines jungen Mannes. Die Eltern wenden sich an die Täter. Wenig später vermeldet die Polizei einen Erfolg.

Einem Elternpaar ist auf der Touristeninsel Zypern die Asche ihres kürzlich gestorbenen Sohnes gestohlen worden – zwei Tage später wurde die Schachtel wiedergefunden. Wie die Polizei nun mitteilte, wurden zudem zwei Tatverdächtige – eine Frau und ein Mann – festgenommen, berichteten die halbamtliche Nachrichtenagentur CNA und der zyprische Staatsrundfunk (RIK). 

"Du kannst alles behalten, nur gib uns unseren Sohn zurück"

Die zwei mutmaßlichen Diebe hätten den Mietwagen der Eltern des verstorbenen jungen Mannes vergangenen Freitag aufgebrochen und neben anderen Gegenständen auch eine Schachtel mit der Asche entwendet.

"Du kannst alles behalten, nur gib uns unseren Sohn zurück" – mit diesen Worten wandte sich die aus Polen stammende und in Schweden lebende Mutter laut der zyprischen Nachrichtenagentur CNA an die Täter. Der Sohn war vor rund fünf Monaten gestorben. Die Familie wollte die Asche an einem Strand ins Wasser streuen, sagte die Mutter. Auf der hölzernen Schachtel stehe "DENNIS 2000-2019". 

Auf die Spur der mutmaßlichen Täter kam die Polizei bei der Auswertung von Überwachungsvideos. Darauf war ein Mietwagen zu sehen, der vom Tatort am Touristenstrand "Governors Beach" von Limassol kurz nach dem Diebstahl wegfuhr. Den Wagen hatten die zwei mutmaßlichen Täter gemietet. Sie sollen nach nicht offiziell bestätigten Informationen zyprischer Medien die Tat gestanden haben. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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