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Münster: Hausdurchsuchungen nach illegalem Autorennen vor Weihnachten

Mit 140 km/h durch Münster  

Hausdurchsuchungen nach illegalem Autorennen

15.01.2021, 14:32 Uhr | dpa

Münster: Hausdurchsuchungen nach illegalem Autorennen vor Weihnachten. Münster: Die Verdächtigten rasten in getunten Autos mit einer Leistung über 200 PS durch die Stadt (Archivbild). (Quelle: imago images)

Münster: Die Verdächtigten rasten in getunten Autos mit einer Leistung über 200 PS durch die Stadt (Archivbild). (Quelle: imago images)

Mit Tempo 140 durch Münster: Kurz vor Weihnachten lieferten sich vier Fahrer ein illegales Straßenrennen, jetzt durchsuchte die Polizei am Freitagmorgen zwei Wohnungen.

Nach einem illegalen "Viertel-Meilen-Autorennen" mitten in Münster kurz vor Weihnachten hat die Polizei am Freitagmorgen Wohnungen von drei Verdächtigen durchsucht. Ein getuntes Auto samt Schlüssel und Papieren wurde sichergestellt, von zwei weiteren bereits im Dezember sichergestellten Wagen nahm die Polizei ebenfalls die Schlüssel und Fahrzeugpapiere an sich, wie sie am Freitag mitteilte. Vorsorglich waren auch SEK-Kräfte im Einsatz.

Durchsucht wurden zwei Wohnungen in Münster und eine in Emsdetten. Die Verdächtigen sind zwischen 26 und 35 Jahre alt. Ihre Wagen waren hochmotorisiert und zusätzlich auf mehr Leistung weit jenseits der 200 PS getunt, sagte ein Polizeisprecher. Festnahmen gab es laut Polizei nicht. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet.

Mit 140 Sachen durch die Stadt

An dem Rennen am 18. Dezember sollen nach früheren Angaben der Polizei vier PS-starke Fahrzeuge teilgenommen haben. Sie sollen sich an einer Ampel in Münster aufgestellt und dann hochbeschleunigt haben, als Grünlicht kam. Es sei Tempo 140 überschritten worden, hieß es. Eine Zivilstreife hatte die Autos bemerkt und konnte zwei von ihnen stoppen. Die anderen Fahrer flüchteten.

Viertel-Meilen-Rennen sind Beschleunigungsrennen über gut 400 Meter und im öffentlichen Straßenverkehr wegen der erheblichen Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer streng verboten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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