Sie sind hier: Home > Panorama > Kriminalität >

Fall Gabby Petito: Polizei durchsucht Elternhaus des Freundes

Mutmaßlich tote 22-Jährige  

Polizei durchsucht Elternhaus des Freundes von Gabby Petito

20.09.2021, 22:56 Uhr | dpa

Paar fährt in den Urlaub – nur der Mann kehrt zurück

Die Polizei im US-Bundesstaat Utah hat ein Video einer vermissten Frau aus Florida veröffentlicht. Darin beschreibt Gabby Petito unter Tränen den Streit mit ihrem Freund auf dem gemeinsamen Roadtrip. (Quelle: t-online)

Brisante Aufnahmen zeigen sie kurz vor ihrem Verschwinden: Ein Paar fährt in den Urlaub – doch nur der Mann kehrt zurück. (Quelle: t-online)


Der Fall Gabby Petito in den USA gibt noch immer Rätsel auf. Eine Autopsie soll in einer traurigen Frage Gewissheit bringen. Könnte der Anwalt der Familie ihres Freundes Antworten auf drängende Fragen geben?

Nach der weitgehenden Gewissheit, dass die 22-jährige Gabby Petito tot ist, nehmen die US-Behörden verstärkt ihren verschwundenen Freund ins Visier. Am Montag durchsuchten Polizei und FBI das Haus seiner Eltern in Florida, in dem das Paar zeitweise auch gelebt hatte.

Der 23 Jahre alte Freund der Frau war Anfang September allein vom Roadtrip des Paares durch die USA zurückgekehrt und ist seit vergangener Woche nicht auffindbar. Der Anwalt seiner Familie wolle sich an diesem Dienstag äußern, hieß es. Für Dienstag steht auch die Autopsie der Leiche an, die Ermittler am Wochenende in einem Nationalpark im Bundestag Wyoming gefunden hatten. Sie gehen davon aus, dass es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Gabby Petito handelt.

Der Fall schlägt in den USA hohe Wellen und findet auch international Beachtung – nicht zuletzt, weil das Paar aus Florida zahlreiche Bilder und Videos von seiner Reise in sozialen Netzwerken teilte. Die beiden waren im Sommer zu einer Reise durch die USA aufgebrochen. Am 1. September kam der Freund laut Polizei allein zurück nach Hause nach Florida, zehn Tage später meldeten Petitos Eltern ihre Tochter als vermisst.

Suche nach möglichen Hinweisen geht weiter 

Petitos Freund hatte es nach bisherigen Angaben abgelehnt, mit der Polizei über die Geschehnisse zu sprechen. Seine Familie teilte am Freitag mit, er sei bereits am Dienstag vergangener Woche zu einem Ausflug in ein Naturschutzgebiet in Florida aufgebrochen. Am Sonntag suchte die Polizei dort unter anderem mit Drohnen und Hunden nach ihm. Am Montag wurde diese Suchaktion nicht fortgesetzt.

Stattdessen rückte ein großes Aufgebot von Polizei und FBI am Haus der Eltern von Petitos Freund in Florida vor, wie auf Live-Fernsehbildern zu sehen war. Sie blieben stundenlang dort.

USA, North Port: Die Polizei durchsucht das Elternhaus des Freundes von Gabby Petito. (Quelle: Curt Anderson/AP/dpa)USA, North Port: Die Polizei durchsucht das Elternhaus des Freundes von Gabby Petito. (Quelle: Curt Anderson/AP/dpa)

Während Gabby Petito in sozialen Medien Bilder glücklicher Momente vor der malerischen Kulisse amerikanischer Nationalparks teilte, gibt es nun verstärkte Aufmerksamkeit für einen Zwischenfall, bei dem die Polizei das Paar wegen des Verdachts körperlicher Gewalt stoppte.

Davon gibt es Aufnahmen von der am Körper getragenen Kamera des Polizisten (Die Aufnahmen sehen Sie oben oder hier). Die weinende Petito sagte im Video, dass sie unter einer Zwangsstörung leide und es zu einer Auseinandersetzung gekommen sei. Dabei habe sie ihren Freund geohrfeigt.

In dem Anruf, der den Einsatz auslöste, sagte jedoch der Augenzeuge, er habe gesehen, wie der Mann Petito geschlagen habe, wie am Montag bekannt wurde. Unter anderem der Sender Fox News spielte die Aufzeichnung des Telefonats vor.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: