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Urteil in Oklahoma: Kannibale kastriert 28-Jährigen – zwölf Jahre Haft

Urteil in Oklahoma  

Kannibale kastriert 28-Jährigen – zwölf Jahre Haft

23.09.2021, 18:50 Uhr | MaM, t-online

Urteil in Oklahoma: Kannibale kastriert 28-Jährigen – zwölf Jahre Haft. Polizeiwagen in Oklahoma: Der 54-Jährige wurde zu zwölf Jahren Haft verurteilt (Symbolbild). (Quelle: imago images/ZUMA Wire/ Tyler Tomasello)

Polizeiwagen in Oklahoma: Der 54-Jährige wurde zu zwölf Jahren Haft verurteilt (Symbolbild). (Quelle: ZUMA Wire/ Tyler Tomasello/imago images)

Im US-Bundesstaat Oklahoma ist ein 54-jähriger Mann zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Mit seinem Mann kastrierte er seine Opfer und lagerte ihre Genitalien in einer Gefriertruhe – um sie zu essen. 

Im US-Bundesstaat Oklahoma ist ein 54-jähriger Kannibale zu mehr als zwölf Jahren Haft verurteilt worden, das berichtet die örtliche Zeitung "The Oklahoman".

Demnach habe der Mann gemeinsam mit seinem Ehemann einen 28-jährigen Freiwilligen in ihrer gemeinsamen Skihütte kastriert. Nach der illegalen Operation habe er dem 28-Jährigen gesagt, dass er seine abgenommenen Hoden, wie die der sechs vorigen "Patienten", essen werde. Da die Operation missglückte, wurden Ermittler auf den Fall aufmerksam.

Illegale Operation auf einem Tisch

Das Opfer und das Ehepaar hatten sich laut einem Bericht des Gerichts über eine Internetplattform zu der Operation verabredet. Der 28-Jährige sei bei dem zweistündigen Eingriff auf einem provisorisch gedecktem Tisch wach gewesen und sei lediglich an den "notwendigen Bereichen" betäubt worden, heißt es weiter.

Nach der illegalen Operation habe der 54-Jährige dann gelacht, erinnert sich das Opfer, und ihm gesagt, dass er 15 Jahre Erfahrung habe und seine Genitalien essen werde – wie die von sechs weiteren Opfern. Wie der 28-Jährige erzählt, habe ihm der Mann daraufhin Bilder von eingefrorenen Genitalien gezeigt.

Ermittler finden weitere Genitalien

Die beiden Täter brachten den 28-Jährigen tags darauf in ein nahegelegenes Krankenhaus, da dieser unter anhaltenden Blutungen litt. Dort angekommen habe er sagen sollen, dass er sich die Verletzungen selbst zugefügt habe. Dies aber tat der 28-Jährige nicht. Als das Ehepaar ihn am nächsten Tag besuchen wollte, wurde es festgenommen. Die Ermittler fanden bei einer Wohnungsdurchsuchung weitere Genitalien in einer Tiefkühltruhe im Schlafzimmer des Ehepaares.

Vor Gericht wurde der 54-Jährige wegen Verschwörung zur Begehung nicht lizenzierter Operationen, Ausübung medizinischer Eingriffe ohne Lizenz und versuchten Vertriebs eines psychedelischen Pilzes angeklagt und zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Sein Ehemann, der ihm bei der Tat assistiert und ihm das OP-Besteck überreicht hatte, kam nach einem Geständnis bereits Anfang August wieder gegen Bewährung auf freien Fuß. 

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