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Kusel: Mehr Verfahren gegen Andreas S. als bisher bekannt

Von dpa, ann

11.02.2022Lesedauer: 2 Min.
Polizisten am Tatort direkt nach der Tat (Archivbild): Im Haus von Andreas S. wurden zahlreiche Waffen gefunden.
Polizisten am Tatort direkt nach der Tat (Archivbild): Im Haus von Andreas S. wurden zahlreiche Waffen gefunden. (Quelle: Sebastian Gollnow/dpa-bilder)
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Der 38-jährige Andreas S. ist dringend tatverdächtig, zwei Polizisten in Kusel erschossen zu haben. Nun zeigen Recherchen: Gegen S. wurde wesentlich häufiger ermittelt als von Behörden veröffentlicht – unter anderem wegen eines "Jagdunfalls".

Der mutmaßliche Polizistenmörder Andreas S. ist in der Vergangenheit noch häufiger mit dem Gesetz in Konflikt gekommen als bisher bekannt. Das berichtet der "Spiegel". Seit 2004 wurden demnach allein bei der Staatsanwaltschaft Saarbrücken 24 strafrechtliche Ermittlungsverfahren gegen S. geführt, darunter eines wegen des Verdachts auf Insolvenzverschleppung und versuchten Betrug, das noch anhängig ist.


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Ein schwer bewaffneter Beamter bewacht den Tatort in Rheinland-Pfalz: Im Landkreis Kusel ist eine Verkehrskontrolle eskaliert. Eine Polizistin und ein Polizist starben.
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Am interessantesten dürften für die Ermittler allerdings die Verfahren sein, die sich mit Andreas S. Tätigkeit als Jäger befassen. 2006 schoss S. den Recherchen zufolge mit einer Flinte auf einen Jagdkumpan und fügte ihm so schwere Verletzungen an Hals, Brust und Auge zu. Der Vorfall sei als Jagdunfall gewertet worden.

Haus in Sulzbach: Hier wurden die beiden Tatverdächtigen festgenommen.
Haus in Sulzbach: Hier wurden die beiden Tatverdächtigen festgenommen. (Quelle: bub/imago-images-bilder)
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S. beantragte Jagdschein mehrfach neu – und erhielt ihn

Die Aberkennung von Jagdschein und Waffenbesitzkarte zog sich demnach über mehrere Jahre, weil S. sich mit mehreren Gerichtsverfahren dagegen wehrte. Nach Ablauf einer Frist habe der 38-Jährige den Jagdschein erneut beantragt – und ihn 2012 und zuletzt auch 2017 erteilt bekommen. 2020 – als mehrere Verfahren gleichzeitig gegen ihn liefen – habe S. keine Verlängerung des Scheins mehr beantragt.

Ermittler halten den Saarländer S. für dringend tatverdächtig, Ende Januar im Landkreis Kusel eine Polizistin und einen Polizisten erschossen zu haben, um gewerbsmäßige Wilderei zu verdecken. Er und ein weiterer Tatverdächtiger, der 32-jährige Florian V., sitzen in Untersuchungshaft. Nach Informationen des "Focus" hat Florian V. umfänglich über den Tathergang ausgesagt und belastet S. schwer. Der soll die Polizisten getäuscht und Florian V. bedroht haben.

Zahlreiche Waffenfunde im Haus

Dem Landkreistag zufolge besaß S. seit März 2020 keinen Jagdschein mehr. Mehrere Waffen seien im Jahr 2019 an Erwerbsberechtigte überlassen worden, die letzte Schusswaffe folgte im Januar 2020. Danach sei er nur noch in Besitz von Schalldämpfern inklusive Waffenbesitzkarten gewesen.

Bei einer Hausdurchsuchung im saarländischen Spiesen-Elversberg fanden die Ermittler allerdings fünf Kurzwaffen, ein Repetiergewehr, zehn weitere Langwaffen, eine Armbrust sowie einen Schalldämpfer und Munition. In dem Haus habe der 38-Jährige gewohnt, allerdings nicht alleine. In Sulzbach stellte die Polizei nach der Festnahme der beiden Verdächtigen zwei weitere Waffen sicher.

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