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Erschreckende Statistik zur Todesursache von Kindern

Von afp
27.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Eine Angehörige trauert um ihre Cousine: Ein AmoklĂ€ufer hatte in Texas 19 GrundschĂŒler und zwei Lehrerinnen erschossen (Symbolbild).
Eine Angehörige trauert um ihre Cousine: Ein AmoklĂ€ufer hatte in Texas 19 GrundschĂŒler und zwei Lehrerinnen erschossen. (Quelle: Jintak Han/ZUMA Press Wire/dpa-bilder)
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Offizielle Daten der US-Gesundheitsbehörde zeichnen ein dramatisches Bild bei der Todesursache von Kindern und Jugendlichen. Demnach rĂŒckten Schusswaffen im Jahr 2020 auf Platz eins. Noch vor einer anderen Ursache.

Schusswaffen haben AutounfĂ€lle als hĂ€ufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen in den USA abgelöst. Offiziellen Daten der Gesundheitsbehörde CDC aus dem Jahr 2020 zufolge starben insgesamt 4.368 Kinder und Jugendliche bis 19 Jahren durch Schusswaffen. Im Vergleich dazu gab es 4.036 TodesfĂ€lle im Zusammenhang mit Kraftfahrzeugen – der bisher hĂ€ufigsten Todesursache in dieser Altersgruppe.

Die Zahl der getöteten Kinder und Jugendlichen durch Schusswaffen entspricht einer Rate von 5,4 pro 100.000. Fast zwei Drittel dieser TodesfÀlle waren Tötungsdelikte.

Dass TodesfĂ€lle mit Fahrzeugen an der Spitze abgelöst wurden, liegt wohl auch daran, dass sich die Maßnahmen zur Verkehrssicherheit im Laufe der Jahrzehnte verbessert haben. Unterdessen wurden Waffengesetze eher gelockert. Welchen Einfluss die Waffenlobby der USA dabei hat, lesen Sie hier. Die Trendlinien kreuzen sich im Jahr 2020 – jĂŒngere Daten liegen noch nicht vor.

Waffengewalt nahm wÀhrend Corona-Pandemie zu

Die Zahlen waren vergangene Woche in einem Schreiben an das Fachmagazin "New England Journal of Medicine" veröffentlicht worden. In dieser Woche erst wurden 19 Kinder bei einem Schulmassaker in Texas getötet.

Die Autoren des Schreibens an das Fachmagazin stellten fest, dass die neuen Daten zusammen mit anderen Belegen ĂŒbereinstimmen, wonach Waffengewalt wĂ€hrend der Corona-Pandemie aus nicht eindeutigen GrĂŒnden zugenommen hat. Es könne allerdings "nicht davon ausgegangen werden, dass sie spĂ€ter wieder auf das Niveau von vor der Pandemie zurĂŒckgeht".

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Bei den meisten TodesfÀllen durch Schusswaffengebrauch handelt es sich um Suizide. Schulmassaker wie im texanischen Uvalde machen nur einen kleinen Teil der TodesfÀlle durch Schusswaffen im Kindesalter aus. Mehr zum Amoklauf in Uvalde lesen Sie hier. Bei Jungen war die Wahrscheinlichkeit, durch eine Waffe zu sterben, sechsmal höher als bei MÀdchen.

"Wissenschaftler sollten nicht tatenlos zusehen"

Die TodesfĂ€lle betreffen ĂŒberproportional oft schwarze Kinder und Jugendliche, die mehr als viermal so hĂ€ufig getötet werden wie weiße Kinder. FĂŒr diese stellen immer noch Fahrzeuge eine grĂ¶ĂŸere Bedrohung dar. Nach Regionen aufgeschlĂŒsselt war die Todesrate durch Schusswaffen in der Hauptstadt Washington am höchsten, gefolgt vom Bundesstaat Louisiana und Alaska.

Holden Thorp, Chefredakteur der fĂŒhrenden Fachzeitschrift "Science", forderte in einem Leitartikel vom Donnerstag mehr Forschung ĂŒber die Auswirkungen des Waffenbesitzes auf die öffentliche Gesundheit, um eine Änderung der Politik zu erreichen. "Wissenschaftler sollten nicht tatenlos zusehen, wie andere diese Sache ausfechten", schrieb er.

"Mehr Forschung ĂŒber die Auswirkungen des Waffenbesitzes auf die öffentliche Gesundheit wird weitere Beweise fĂŒr die tödlichen Folgen liefern", fuhr er fort. Thorp argumentierte, dass schwere psychische Erkrankungen, die oft fĂŒr Schusswaffenangriffe in den USA verantwortlich gemacht werden, in anderen LĂ€ndern, in denen es nicht regelmĂ€ĂŸig zu AmoklĂ€ufen kommt, Ă€hnlich hĂ€ufig vorkommen.

Hinweis: Falls Sie viel ĂŒber den eigenen Tod nachdenken oder sich um einen Mitmenschen sorgen, finden Sie hier sofort und anonym Hilfe.

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